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Schleusenwärter wird abgeschafft

In Voßwinkel gilt künftig "Selbstbedienung" für Bootsführer: Ein Hebelzug ersetzt den Schleusenwärter. Abgewendet ist unterdessen die Schließung bei Zwenzow.

Hier kommt zur Zeit kein Boot durch: Die Schleuse Voßwinkel wird umgerüstet.
Susanne Böhm Hier kommt zur Zeit kein Boot durch: Die Schleuse Voßwinkel wird umgerüstet.

Paddler können in diesem Jahr den Höhenunterschied zwischen dem Großen Labussee und dem Useriner See wieder bequem in der Schleuse Zwenzow überbrücken. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn die mit einem Schleusenwärter besetzte Bootshebevorrichtung sollte aus Kostengründen geschlossen werden.

"Die Schließung wurde abgewendet, der Betrieb für das Jahr 2015 ist gesichert", berichtet Userins Bürgermeister Axel Malonek. Mit Hilfe der Landtagsabgeordneten aus der Region sei es gelungen, das Land vom vorläufigen Weiterbetrieb zu überzeugen. "Die Schleuse ist für den Tourismus unabdingbar. Sie wird jährlich von 20 000 Paddlern passiert", so Axel Malonek.

Neues gibt es auch von der Schleuse Voßwinkel bei Neustrelitz, die die Obere Havel-Wasserstraße schiffbar macht. Hier ist ab dieser Saison erstmals Selbstbedienung. Die Schleuse wird zur Zeit umgebaut und wird ab März automatisch betrieben. Bootsführer setzen die Schleusung dann per Hebelzug in Gang. Der Schleusenwärter wird aus Kostengründen abgeschafft.