Graffiti verärgert Anwohner:

Schmierfinken machen Schild unlesbar

In der Neustrelitzer Mühlenstraße ärgern sich die Anwohner über rote Farbe, mit der Unbekannte ihr Unwesen trieben.

Was das soll, weiß vermutlich nicht mal der Verursacher.
Christine Klose Was das soll, weiß vermutlich nicht mal der Verursacher.

Wer es war und wann es genau geschah, dass weiß Renate Madaus nicht. Nachdem unbekannte Täter durch die Neustrelitzer Mühlenstraße zogen und mit roter Farbe Autos besprühten, blieb eine Zeitlang unbemerkt, dass sie auch das Straßenschild beschmiert hatten. Rot auf blau, dachten sich die Täter womöglich, sieht doch schick aus.

Erst als Renate und Bernhard Madaus die Straße kehrten, fiel ihnen das auf. „Man kann kaum noch erkennen, was drauf steht“, sagt Renate Madaus. Und was nütze ein Schild, auf dem man nur bei genauem Hinsehen den Namen der Straße lesen kann? „Urlauber oder Ortsfremde wissen doch gar nicht, wo sie sind“, sagt sie.

Selbst Hand anzulegen, um das Schild zu säubern, trauten sich die Anwohner aber nicht. „Vielleicht hätten wir es dann noch schlimmer gemacht.“ Ohne sie aber wäre das beschmierte Schild wohl noch länger unerkannt geblieben. „Wir bedanken uns für den Hinweis und werden das Straßenschild in Kürze säubern“, heißt es nun aus dem Rathaus.

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