Unfallserie bei Woldegk:

Schon wieder kippt ein Laster um

Tücken der Ausweichstrecke: Nahe Woldegk ist erneut ein Lkw von der Fahrbahn abgekommen. Ein Alleebaum, der den Laster stützen konnte, verhinderte Schlimmeres. Für die Häufung solcher Unfälle gibt es Gründe.

Ein Laster ist bei Woldegk in den Straßengraben gekippt - wieder mal. Die Mitarbeiter der Straßenmeisterei hatten alle Hände voll zu tun, die Schäden am Bankett zu beseitigen.
Tobias Lemke Ein Laster ist bei Woldegk in den Straßengraben gekippt - wieder mal. Die Mitarbeiter der Straßenmeisterei hatten alle Hände voll zu tun, die Schäden am Bankett zu beseitigen.

Auf der Landesstraße 281 bei Woldegk ist am Mittwochvormittag in Lkw von der Fahrbahn abgekommen und in den Graben gerutscht. Und das ist nicht der erste Unfall dieser Art in der Region.

Die Route zwischen Woldegk und Göhren wird von vielen Fernfahrern derzeit als Ausweichstrecke genutzt, da die B 198 in Richtung Uckermark wegen Bauarbeiten gesperrt ist. Dabei ist die Landesstraße nach Göhren eng und kurvenreich. Kommen sich zwei Lkw entgegen, ist das Dilemma fast unausweichlich.

Eine Statistik führt die Polizei zwar nicht. Aber die Unfälle mit umgekippten Lastern seien in diesem Frühjahr „gefühlt“ mehr als sonst. Einen genaueren Überblick hat der Chef vom Abschlepp- und Bergedienst Neumann aus Neubrandenburg. „Es ist ungefähr das Doppelte“, sagt Firmeninhaber Ansgar Neumann. Etwa ein- bis zweimal die Woche müssen die Abschleppprofis mit dem Spezialfahrzeug ausrücken, das auch große Brummis aus dem Straßengraben ziehen kann.