Aus dem Gerichtssaal berichtet:

Junger Mann wollte Jobcenter betrügen

Wenig Geld und der Wunsch, dass es ihm besser gehe, haben wohl einen jungen Neustrelitzer dazu getrieben, das Gesetz zu brechen. Nun muss er sich wegen Betrugs verantworten.

Ein junger Mann nahm’s mit dem Kaufvertrag nicht so genau.
NK-Archiv Ein junger Mann nahm’s mit dem Kaufvertrag nicht so genau.

Ein junger Neustrelitzer hat sich für eine Betrugsmasche beim Autokauf vor dem Amtsgericht Neubrandenburg verantworten müssen. Der 28-Jährige hatte im Mai in Neubrandenburg ein gebrauchtes Auto kaufen wollen. Um es sich leisten zu können, hatte er beim Jobcenter eine Förderung beantragt. Die wurde ihm auch in Höhe von 700 Euro gewährt. Das Fahrzeug kostete allerdings nur 500 Euro. Um dennoch die Förderung in kompletter Höhe behalten zu können, fälschte der Mann im Nachhinein die Kaufsumme und schrieb mal eben 750 Euro auf den Kaufvertrag.

Vor Gericht zeigte sich der junge Mann ziemlich kleinlaut – und geständig. Allerdings war er schon öfter mit dem Gesetz in Konflikt geraten, zweimal wegen des Ver­stoßes gegen das Pflicht­versicherungsgesetz und einmal wegen Urkunden­fälschung.

Der aktuelle Betrug sei – einzeln betrachtet – nicht die schlimmste Straftat, aber im Bezug auf die vorherigen Vergehen falle er schwer ins Gewicht, befand der Richter Jörg Landes. Dementsprechend fiel das Urteil aus: eine Freiheitsstrafe von zwei Monaten, auf zwei Jahre Bewährung ausgesetzt. Zudem muss der junge Mann eine Geldstrafe an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen.

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