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Seenplatte lockt Großstädter - unter anderem mit Rentieren

Zwei Tage lang zeigt die Region im Juni vor allem Besuchern aus dem Nachbarland ihre Schokoladen­seiten. Damit die Entdeckungstour unvergesslich wird, sind Einheimische gefragt.

Cornelia und Andreas Hoffmann freuen sich auf Reisebusse voller Ausflügler, die sie im Juni auf ihrem Hof in Strasen besuchen.
Susanne Böhm Cornelia und Andreas Hoffmann freuen sich auf Reisebusse voller Ausflügler, die sie im Juni auf ihrem Hof in Strasen besuchen.

Cornelia und Andreas Hoffmann freuen sich auf Besuch. Auf sehr viel Besuch. Ganze Busladungen werden bei ihnen einkehren, hoffen die beiden Strasener. Denn die Rentierzüchter beteiligen sich am 6. und 7. Juni an dem Tourismus-Projekt „48 Stunden Mecklenburgische Seenplatte“, bei dem Urlauber vorwiegend aus dem Raum Berlin und Potsdam das Land der tausend Seen erkunden.

Mit Bus und Bahn, immer in Begleitung eines Reise­führers, fahren die Gäste unter Regie des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte zwei Tage lang vier festgelegte Routen ab. Unterwegs besuchen sie die Highlights der Region, wie die Unesco-Wälder bei Serrahn, den Nationalpark, das Mirower Schloss und die Residenzstadt Neustrelitz. Neben großen Ausflugszielen bereichern aber auch viele kleinere Anbieter am Wegesrand die Aktion. So wie Cornelia und Andreas Hoffmann in Strasen.

Damit die Rundfahrten zu wirklich originellen Erlebnissen werden, sind noch viele kleinere, charmante Angebote gefragt, heißt es vom Tourismusverband. Jede Initiative ist willkommen, seien es ein Dorffest, eine Kirche, offene Ateliers und Werkstätten, regionale Produkte, gastronomische Angebote, Kutschfahrten, geführte Wanderungen, Museums­besuche, Kanu­fahrten, Radtouren oder ähnliches. Wer mitmachen möchte, kann sich bis zum 18. Februar anmelden.

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