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"Shortys" Zukunft ist ungewiss

Seit mehr als einer Woche ist der ausgebüxte Berberaffe "Shorty" wieder im Neustrelitzer Tiergarten. Doch noch immer ist nicht klar, ob er wieder zu seinen Artgenossen kann.

Berberaffe „Shorty“ bei seinem Ausflug in die Freiheit.
Anett Seidel Berberaffe „Shorty“ bei seinem Ausflug in die Freiheit.

Ob „Shorty“ wieder in seine Berberaffengruppe integriert werden kann oder in einen anderen Zoo verlegt werden muss, ist noch nicht entschieden. Das männliche Jungtier war aus Angst vor dem Affenchef aus dem Neustrelitzer Tiergarten ausgebüxt. Nach wenigen Tagen konnten die Tierpfleger ihn zwar mittels Narkose wieder einfangen, jedoch nicht wieder zu seinen Artgenossen ins Gehege lassen. Zu groß sei die Gefahr, dass der Kampf zwischen dem Rudelchef und dem neuen Anwärter ausartet, teilt die Abteilungsleiterin des Tiergartens Constanze Köbing mit.

„Die Lage hat sich mittlerweile etwas beruhigt“, so Constanze Köbing weiter. Die Affen nehmen durch den Maschendraht Kontakt zueinander auf und verhalten sich weitgehend ruhig. „Nur wenn Shorty gefüttert wird, rasten einige Affen regelrecht aus und laufen kreischend im Gehege auf und ab“, weiß die Leiterin. Daher heiße es zunächst noch abwarten. „Die verantwortlichen Tierpfleger haben die Hoffnung aber noch nicht ganz aufgegeben, dass Shorty doch wieder zu seinen Freunden kann.“