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Slawendorf begrüßt Besucher 600.000

Das Slawendorf in Neustrelitz hat den nächsten Hunderttausender voll. Für Lea Marie Ebert gab’s Geschenke. Dabei hätte sie die runde Zahl fast verpasst.

Der 600 000. Besucher im Neustrelitzer Slawendorf kommt aus den Reihen von Familie Ebert. Petra und Edgar Ebert unternahmen mit ihren Enkeln Lea Marie und Tim Ole am Dienstag einen Ferienausflug ins Dorf. Von Leiterin Karin Rudolph-Oldenburg (2. von links) gab es einen Blumenstrauß und noch mehr Geschenke. Fotos: Tobias Lemke
Foto: Tobias Lemke Der 600 000. Besucher im Neustrelitzer Slawendorf kommt aus den Reihen von Familie Ebert. Petra und Edgar Ebert unternahmen mit ihren Enkeln Lea Marie und Tim Ole am Dienstag einen Ferienausflug ins Dorf. Von Leiterin Karin Rudolph-Oldenburg (2. von links) gab es einen Blumenstrauß und noch mehr Geschenke. Fotos: Tobias Lemke

Am Dienstagvormittag wurde im Neustrelitzer Slawendorf am Zierker See die 600.000. Besucherin begrüßt. Die 10-jährigen Lea Marie Ebert machte den sechsten Hunderttausender komplett als sie die Pforte zum Museumsdorf überschritt. Gezählt wird seit der Eröffnung des Slawendorfes am 16. Mai 1998.

Für Lea Marie und ihre Familie gab es freien Eintritt zu den Hütten, eine Fahrt mit dem Slawenboot Nakon und obendrein einen Beutel mit zehn Slawentalern, der offiziellen Währung im Dorf. „Was für eine tolle Überraschung“, sagte Oma Petra Ebert, die noch einen Blumenstrauß von Leiterin Karin Rudolph-Oldenburg bekam. Zusammen mit ihren Enkeln Lea Marie und Tim Ole unternahmen Petra und Edgar Ebert aus Camin am Dienstag einen Ferienausflug ins Slawendorf. „Wir haben erst noch überlegt, ob wir am Montag fahren wollen. Na, zum Glück haben wir uns dann doch den richtigen Tag ausgesucht“, erzählte die Familie.

„Wir sind jetzt in unser 20. Saison und 600 000 Besucher sind eine beachtliche Zahl. Wir stellen einen touristischen Anziehungspunkt in Neustrelitz dar“, sagte Rudolph-Oldenburg. Immerhin durchschnittlich 30 000 Gäste pro Jahr lockte das Slawendorf in all den Jahren an, auch wenn es in diesem Sommer aufgrund des Schietwetters ein bisschen besser laufen könnte.