Beschäftigungsunternehmen Ipse:

Slawendorf öffnet trotz Firmen-Krise

Das Slawendorf als Flaggschiff der Ipse erwartet auch in diesem Jahr wieder seine Gäste, obwohl das Unternehmen selbst erneut in schweres Fahrwasser geraten ist. Allerdings müsste auf dem Gelände inzwischen eine Menge Geld investiert werden, um Reparaturen durchzuführen.

So schön sehen die Hütten im Slawendorf nur von Weitem aus. Doch der Ipse, die das Slawendorf in Neustrelitz betreibt, fehlt das Geld.
Ipse So schön sehen die Hütten im Slawendorf nur von Weitem aus. Doch der Ipse, die das Slawendorf in Neustrelitz betreibt, fehlt das Geld.

Was wird denn aus dem Slawendorf am Zierker See, wenn die Ipse finanziell so angeschlagen ist? Diese Frage stellt sich, nachdem bekannt wurde, dass dem Unternehmen erneut das Aus droht, weil es immer weniger Arbeitsgelegenheiten gibt. „Am 25. April geht es los“, macht Ipse-Geschäftsführerin Irene Neuperth deutlich. Dabei greife die Ipse auf Saisonkräfte zurück. Es handele sich um geförderte Arbeitnehmer, die in Gewerken aktiv werden, die nicht wirtschaftlich seien. Jedes Jahr werden zudem ehrenamtlich engagierte Menschen benötigt, um die Programmpunkte fürs Slawendorf umzusetzen. Beschäftigte im Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) sorgen dafür, dass im Slawendorf auch in diesem Jahr kein Stillstand herrschen wird. „Die Bufdis stehen bereit.“

Allerdings bereitet der Zustand des Flagschiffs Slawendorf den Verantwortlichen Bauchschmerzen. Im Slawendorf seien immer Reparaturen und Ausbesserungen nötig. Doch in diesem Jahr müsste mehr investiert werden. Von einer Summe im hohen fünfstelligen Bereich ist die Rede. Die Hütten sind undicht. Die Reetdächer müssten erneuert werden. Jetzt hofft Irene Neuperth, dass das Land hilft. Die Stadt Neustrelitz helfe ebenfalls und decke den Holzbedarf im Slawendorf ab. Vor Saisonbeginn passiere an den reetgedeckten Hütten aber nichts mehr. Da musste zunächst notdürftig repariert werden. „Die Hütten sind aber nutzbar“, betont die Geschäftsführerin. Die Sicherheit sei gegeben.

Bei der Ipse, deren Aufgabe es ist, Langzeitarbeitslose in das Arbeitsleben durch befristete Beschäftigungsverhältnisse einzugliedern, wird um die Existenz gebangt. Die Änderungen in der Arbeitsmarktförderung haben in der Vergangenheit immer wieder dazu geführt, dass das Unternehmen große Probleme bekommen hat. Heute tagen die Gesellschafter.

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