Immer wieder Ärgernis:

Sperrmüll liegt wochenlang herum

Obwohl die Abfuhr-Regeln eigentlich bekannt sein sollten, gibt es immer wieder Müllkippen am Straßenrand. Mancher schmeißt sogar Schnapsflaschen dazu.

Dass Sperrmüll abgelegt wird, obwohl es keinen Abfuhrtermin gibt, kommt immer wieder vor.
Marlies Steffen Dass Sperrmüll abgelegt wird, obwohl es keinen Abfuhrtermin gibt, kommt immer wieder vor.

Drei Wochen lang hat ein Sperrmüllhaufen die Neustrelitzer Twachtmannstraße verunstaltet und ist dabei ständig größer geworden. Zum Schluss hatte sogar jemand eine Schnapsflasche hinzu geworfen, obwohl der Glas­container nur knapp 100 Meter weiter steht.

Dass Sperrmüll einfach vor die Tür gestellt wird, ohne die Abfuhr zu beantragen, ist für die Entsorgungsfirma SDL nicht neu, wie Geschäftsführer Peter Freiesleben bestätigt: Es gebe immer wieder Menschen, die einfach ihren Müll vor die Tür stellen, um ihren „Entledigungswillen“ zu demonstrieren. Und das obwohl, obwohl die Abfallfibel - in der man die Formalitäten nachlesen kann - in jedem Haushalt vorliegen müsste.

Im konkreten Fall der Twachtmannstraße hatte SDL zwischenzeitlich einen Hinweis aus der Stadtverwaltung erhalten. Entsprechend der Abfallsatzung des Landkreises darf Sperrmüll erst am Tag vor der Abfuhr ab 18 Uhr auf die Straße gestellt werden. Pro Haushalt kann zwei Mal jährlich kostenlos Sperrmüll abgeholt werden. Das muss über die Sperrmüllabrufkarte (per Post) oder ein Online-Formular auf der Internetseite des Landkreises angemeldet werden.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung