Wasserspiele vor der Orangerie:

Sprudelnde Kugeln bringen Versöhnung

Jede Menge Diskussionen haben die Bauarbeiten vor der Neustrelitzer Orangerie ausgelöst. Jetzt gehen sie in die Endphase – und erste Ergebnisse finden Gefallen.

Aus den drei goldenen Orangen sprudeln jetzt die Fontänen.
Andrea Dittmar Aus den drei goldenen Orangen sprudeln jetzt die Fontänen.

Bei der Neugestaltung des Orangerie-Vorplatzes in Neustrelitz ist der Endspurt erreicht. Gerade eingeweiht wurde das neu gestaltete Wasserbecken, in dem aus drei goldenen Kugeln zu jeder vollen Stunde Wasser­fontänen sprudeln. „Bis zum ersten Frost werden die Wasserspiele zu sehen sein“, kündigt Baudezernent Karsten Rohde an. Die Idee zu den Kugeln kam dem verantwortlichen Landschaftsarchitekten Andreas Weber­sinke bei der russischen Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“.

Das neue Bassin ist dem ­alten Wasserbecken nachempfunden, auch die Pflasterung stimmt mit dem historischen Vorbild überein. Ortsansässigen und Touristen gefällt die neue Anlage – umso wichtiger, als zu Baubeginn die Abholzung der benachbarten Baumreihen für heftige Diskussionen gesorgt hatte. Die neue Allee soll ebenfalls getreu dem historischen Vorbild gestaltet werden.

„Damit ist die Umgestaltung des Schlossumfelds fast abgeschlossen“, erklärt Rohde.Die Bauarbeiten wurden zwar einige Male erschwert, aber der Zeitplan werde eingehalten. Die Finanzen auch, denn es konnte etwa ein Fünftel der veranschlagten Kosten eingespart werden. Die Neugestaltung des Areals wird insgesamt 1,7 Millionen Euro kosten.

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