Abgelehnt!:

Stadt-Töchter müssen nichts vom Gewinn abgeben

Da gibt es keinen Cent für den Haushalt. Der Vorschlag einer kleinen Neustrelitzer Fraktion in der Stadtvertretung zur neuwo und den Neustrelitzer Stadtwerken ist gescheitert.

Die Geldbörse von neuwo und den Neustrelitzer Stadtwerken bleibt zu. Und die Stadt bekommt nichts ab von ihren Gewinnen. So haben es die Politiker beschlossen.
© shashamaru - Fotolia.com/Symbolbild Die Geldbörse von neuwo und den Neustrelitzer Stadtwerken bleibt zu. Und die Stadt bekommt nichts ab von ihren Gewinnen. So haben es die Politiker beschlossen.

In Neustrelitz wird es vorerst keine Gewinnausschüttung der kommunalen Töchter an die Stadt Neustrelitz geben. Die Stadtvertretung hat sich am Donnerstagabend mit großer Mehrheit gegen eine Beschlussvorlage der Fraktion PuLS/FDP/Grüne ausgesprochen. Dem Vorstoß der kleinsten Fraktion zufolge sollten 50 Prozent des Jahresgewinns der neuwo und der Stadtwerke aus dem Jahr 2015 an die Stadt ausgekehrt werden. Fraktionsmitglied Bernd Werdermann hatte den Antrag mit der Situation des Neustrelitzer Haushalts begründet. Zudem betonte er, dass sich die städtischen Töchter in der Vergangenheit wirtschaftlich sehr gut entwickelt hätten. Werdermann erinnerte auch  daran, dass sich die Rücklage – das Sparsäckel der Kommune – seit Jahren reduziert. Die Mehrheit der Stadtvertreter hingegen war der Meinung, dass es jetzt nicht an der Zeit sei, Gewinne aus den Unternehmen auszukehren.

Nordkurier digital: Jetzt 6 Wochen zum Sonderpreis testen!