Gerüst abgebaut:

Stadtkirche lüftet erstes Geheimnis

Das erste Weihnachts­geschenk für die Neustrelitzer ist schon zu sehen: Die Nordseite der Stadtkirche leuchtet in frischen Farben. Wer jetzt von der Hohenzieritzer Straße Richtung Marktplatz unterwegs ist, gewinnt einen ersten Eindruck der Sanierung.

Stange für Stange muss das Gerüst an der Nordseite der Stadtkirche weichen - so wurde schon am Montag der Kontrast zwischen neuer Farbe und altem Putz sichtbar. 
Andrea Dittmar Stange für Stange muss das Gerüst an der Nordseite der Stadtkirche weichen - so wurde schon am Montag der Kontrast zwischen neuer Farbe und altem Putz sichtbar. 

Der erste Abschnitt an der Neustrelitzer Stadtkirche wurde am Montag von seinem Gerüstkleid befreit. Schon am Vormittag trugen die Arbeiter die Metallstangen und  Böden nach und nach ab. Die Nordseite des Gotteshauses leuchtet nun in gedecktem Weiß, die Kapitelle sind mit Rot abgesetzt. „Das hat historische Bezüge“, weiß Christopher Feldkamp, Pastor der Gemeinde Neustrelitzer Land. Als die Kirche vor den Bauarbeiten untersucht wurde, fanden die Arbeiter rote Farbreste. Auch an den Fenstern der Nordseite waren demnach rot.

Das matte Weiß hingegen wurde ohne einen konkreten geschichtlichen Nachweis gewählt. „Aber durch die Bauzeit kann man von einem klassischen Weiß ausgehen“, so Feldkamp. Jetzt könne auch der Laie erahnen, wie die Stadtkirche im kommenden Jahr, wenn alle Gerüste abgebaut sind, aussehen wird.

Der leitende Architekt Jens Bergmann ist sehr zufrieden mit den Fortschritt an der Stadtkirche. „An dieser Seite haben wir die Farbgebung erst einmal ausprobieren müssen, aber es passte alles gut zusammen.“ Das Ziel, vor Weihnachten eines der Gerüste abzubauen, sei jetzt erreicht. Allerdings ist die Fenstersanierung noch nicht beendet. „Wir konnten erst im September an den Fenstern weiterarbeiten“, erklärt Bergmann. Wenn das Gerüst am Mittwoch komplett abgebaut ist, sollen die Arbeiten am Sockel weitergehen.

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