Zu viele Nährstoffe:

Stadtsee lässt Forscher im Trüben fischen

Am Woldegks liebstem Gewässer ist Angeln und Baden nur in undurchsichtigem Wasser möglich. Der Wasserspiegel wird immer flacher und der Nährstoffreichtum droht zum Problem zu werden.

Die Kommune kümmert sich zwar um die Ordnung an der Badestelle. Auf die Wasserqualität kann jedoch derzeit wenig Einfluss genommen werden.
Ralph Schipke Die Kommune kümmert sich zwar um die Ordnung an der Badestelle. Auf die Wasserqualität kann jedoch derzeit wenig Einfluss genommen werden.

Der Stadtsee im Osten der Windmühlenstadt Woldegk lädt rein äußerlich durchaus zum Verweilen ein. Es gibt eine gepflegte Badestelle, die Wasserqualität ist nicht die schlechteste. Doch der Flachwassersee hat nur eine Durchschnittstiefe von etwas mehr als einem Meter und verlandet immer weiter. Zudem bewirkt ein hoher Nährstoffgehalt des Wassers allzu starkes Pflanzenwachstum.

Die Stadt hat bereist das Entsorgungssystem für Abwasser geschlossen, so dass kein nennenswerter Phosphateintrag mehr in den Stadtsee erfolgt. Trotzdem sagt eine ganz neue Studie des Instituts für angewandte Biologie und Landschaftsplanung: Es müssten Gegenmaßnahmen ergriffen werden, soll der See als lebendiges Gewässer eine Zukunft haben.

Doch ausbaggern wäre eine sehr teure Lösung mit ungewissem Ausgang. Andere Möglichkeiten wären eine Belüftung des Seegrundes, wie es in Feldberg praktiziert wurde, oder eine Regulierung des Fischbestandes. Doch noch fehlen ausreichend konkrete Daten, um eine Entscheidung zu treffen.

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