Zu Unrecht verdächtigt:

Stadtvertreter nach Pflaumenklau: Ich war’s nicht!

Die Vorwürfe, die in der Mirower Einwohnerfragestunde gegen einen Mandatsträger vorgebracht wurden, ziehen immer weitere Kreise.

Gestohlene Pflaumen halten ein Dorf in Atem.
© margo555 - Fotolia.com Gestohlene Pflaumen halten ein Dorf in Atem.

Der Pflaumenklau von Diemitz erhitzt die Gemüter – auch die von Menschen, die sich zu Unrecht unter Verdacht fühlen. Schornsteinfegermeister Frank Rahn zum Beispiel sitzt zwar – wie jener Übeltäter, der öffentlich bezichtigt wurde, fremde Früchte geerntet zu haben – in der Mirower Stadtvertretung, mit dem Diebstahl von Pflaumen hat er aber nichts zu tun.

Beschuldigt wurde in der Einwohnerfragestunde der Mirower Stadtvertretung ausgerechnet der einzige Abgeordnete, der im Mirower Ortsteil Diemitz zu Hause ist. Er hatte auf Nachfrage des Nord­kurier bereits bekundet, von dem Vorfall nichts zu wissen. Rahn wiederum kommt gar nicht aus Diemitz, sondern aus dem Nachbardorf Fleeth.

Vom Vorwurf gegen seinen Amts­kollegen hatte er – wie wohl die meisten Stadtvertreter – erst in der Einwohnerfragestunde erfahren. „Ich will das nicht weiter bewerten“, sagt er. Aber für ihn ist klar, dass die Diskussionen um den Pflaumenklau nicht in die Stadtvertretung gehören. Das sei eine private Geschichte.

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