Eklat um Diebstahlsvorwurf:

Stadtvertreter soll Nachbars Pflaumen geklaut haben

In Diemitz hängt der Haus­segen schief. Für einen skandalösen Vorfall soll im Sommer ausgerechnet derjenige gesorgt haben, der für den Ortsteil in der Mirower Stadtvertretung sitzt.

Ach, diese leckeren Früchte ... Was ist dran an der Aufregung in Diemitz, ausgerechnet ein Gemeindevertreter - nicht mit dem Mann auf dem Foto identisch - habe der Verlockung aus Nachbars Pflaumenbaum nicht widerstehen können?
Patrick Pleul Ach, diese leckeren Früchte ... Was ist dran an der Aufregung in Diemitz, ausgerechnet ein Gemeindevertreter - nicht mit dem Mann auf dem Foto identisch - habe der Verlockung aus Nachbars Pflaumenbaum nicht widerstehen können?

Ist es nur Dorfgerede oder ist an der Geschichte was dran? Einem Kommunalpolitiker aus den Reihen der Mirower Stadt­vertretung ist bei der jüngsten Sitzung öffentlich der Diebstahl von Pflaumen vorgeworfen worden. Diese Beschuldigungen hat die Mirowerin Hildegard Böhm während der Ein­wohnerfragestunde vorgebracht.

Denn der vermeintliche Pflaumendieb befinde sich in den Reihen des Gremiums und sei ausgerechnet der­jenige, der als Diemitzer die Interessen des Dorfes vertreten soll. Einen Namen nannte die Einwohnerin zwar nicht, aber es sitzt nur ein einziger Vertreter aus dem Ortsteil Diemitz in der Mirower Stadtvertretung. Bei der Sitzung fehlte er jedoch, erklärte aber auf Nordkurier-Nachfrage, ihm sei von so einem Vorfall nichts bekannt. Auch habe mit ihm noch niemand über derartige Vorwürfe gesprochen.

Mirows Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP) will sich zu einem Gespräch unter vier Augen dem Beschuldigten treffen und den Vorwurf mit ihm besprechen. Allerdings erklärte Schmettau auch, der Fall sei nicht Sache der Stadtvertretung. „Das müssen Sie im Ort klären“, sagte der Bürgermeister an die Adresse der Diemitzer.

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