Absperrgitter am Prälank-See:

Steg wird repariert, die Brücke aber nicht

Am Großen Prälank-See stehen derzeit Absperrgitter an der Badestelle. Auf den Badestegen sind Holzbohlen defekt. Hier sind Reparaturen vorgesehen, an einem anderen Holzbauwerk ist das allerdings nicht der Fall.

Der Steg am Großen Prälank-See ist seit einigen Wochen gesperrt. Er soll aber nicht abgerissen werden.
Marlies Steffen Der Steg am Großen Prälank-See ist seit einigen Wochen gesperrt. Er soll aber nicht abgerissen werden.

Das eine Teil ist noch zu retten, das andere ist schon ein Fall für die Geschichtsbücher: Der Steg an der Badestelle in Prälank Dorf ist seit mehreren Wochen gesperrt.  Aber das soll nicht mehr lange so bleiben, denn die Steganlage wird wohl doch nicht das gleiche Schicksal erleiden wie ihre arme „Schwester“ am Domjüchsee. Dort war die hölzerne Plattform vor mehreren Jahren abgebaut worden. Einen Ersatz für die Anlage hat es aber bis heute nicht gegeben.

Am Großen Prälank-See hingegen wird repariert. „Die Bohlen des Stegs sind marode“, sagt die Neustrelitzer Rathaussprecherin, Petra Ludewig. Eine Reparatur sei beauftragt und soll spätestens Ende dieser Woche über die Bühne gehen.

Gitter werden immer wieder umgerissen

Derzeit stehen Zaungitter vor den beiden Badestegen. Diese werden Nordkurier-Informationen zufolge allerdings immer wieder von leichtsinnigen Zeitgenossen umgeworfen. Zum Glück gibt es aufmerksame Bürger. Einer davon hatte die Absperrgitter kürzlich wieder aufgerichtet, als der Nordkurier an die lädierte Badestelle kam.

Während der Steg am Prälank-See repariert wird, kam für die kleine Brücke über die Plierz – einem Verbindungsgraben zum tiefen Trebbowsee – offenbar jede Hilfe zu spät. Diese kleine Brücke in der Kalkhorst wurde bereits vor rund einem Monat abgerissen, weil sie einsturzgefährdet war. Das Bauwerk wurde in den 1990er-Jahren von Mitarbeitern der IPSE errichtet. Eine Erneuerung ist nicht vorgesehen, bekräftigt Rathaussprecherin Petra Ludewig.  Und sie betont, dass sich an dieser Stelle kein Radweg befindet. Der vorhandene Fußweg gehöre nicht zum ausgewiesenen Wegesystem. Auf der anderen Seite des Grabens befinden sich zudem landwirtschaftliche Flächen.

Der Fußweg wurde aber bislang durchaus von Wanderern oder Fahrradfahrern als Abkürzung zwischen den Neustrelitzer Ortsteilen Altstrelitz und Klein Trebbow genutzt.

Als Alternative bleibt Radfahrern der Weg entlang der Wesenberger Chaussee bis zur Bundesstraße 198 und dann weiter parallel zur Anbindung der B 198 an die B 96. Dieser Weg aber ist deutlich länger.

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