Für Naturschutz ausgezeichnet:

Stiftungspreis für Fred Bollmann

Fred Bollmann aus Feldberg ist diesjähriger Gewinner des Preises „Forschen-Schreiben-Schützen“ der Erwin-Hemke-Stiftung. Er hat Fluss-Seeschwalben ein Quartier geschaffen.

Erwin Hemke (links) und Andreas Grund (Mitte) überreichen den Preis an Fred Bollmann.
Klaus-Jürgen-Fischer Erwin Hemke (links) und Andreas Grund (Mitte) überreichen den Preis an Fred Bollmann.

Der Feldberger Fred Bollmann ist in Lüttenhagen mit dem Preis „Forschen-Schreiben-Schützen“ der Erwin-Hemke-Stiftung ausgezeichnet worden. Er erhält den Preis für seine Bemühungen um die Wiederansiedlung von Fluss-Seeschwalben in der Feldberger Seenlandschaft. „Sie waren oft im Sommer zu beobachten, natürliche Nistplätze gab es jedoch im Umfeld nicht“, erklärte Laudator Günter Tenner zur Begründung der Ehrung für den ehemaligen Naturpark-Ranger, geprüften Schutzgebietsbetreuer und ehrenamtlichen Naturschutzwart. „Da waren seine Qualitäten als Erbauer von Nisthilfen gefragt. Zuerst auf dem Breiten Luzin und am Hechtsee, später direkt an seiner Station am Haussee legte Fred Schwimminseln aus. Der Erfolg war überwältigend. Jedes Jahr kommen mehrere Brutpaare und ziehen ihre Jungen auf, seit 2012 nun auch mit behördlicher Genehmigung, sagte Tenner, der zusammen mit seiner Frau Anita seit 12 Jahren eine Pension im Drostenhaus Feldberg betreibt.

Im Labus-Heft Nr. 35 beschreibe Fred Bollmann diese Ansiedlung und erfülle damit nach Auffassung des Kuratoriums der Erwin-Hemke-Stiftung in geradezu vorbildlicher Weise das Preisziel „Forschen-Schreiben-Schützen“, hieß es weiter.

Fred Bollmann, Inhaber von Ranger-Tours, erwiderte, er freue sich riesig über diese Auszeichnung. Er sei selbst überrascht gewesen, dass aus dem einen Brutpaar Fluss-Seeschwalben innerhalb von sechs Jahren 12 Paare geworden seien.

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