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Straße nach Rohrbruch unter Wasser

Der Frost und das Tauwetter sollen schuld daran sein, dass im Untergrund von Neustrelitz eine Rohrleitung kaputt gegangen ist. Doch dank moderner Technik konnte die Bruchstelle schnell geortet werden.

In der Neustrelitzer Tiergartenstraße ist am Dienstag eine Wasserrohr geplatzt. Ein Stück der Straße unweit des Amtsgerichts war überschwemmt.
Marlies Steffen In der Neustrelitzer Tiergartenstraße ist am Dienstag eine Wasserrohr geplatzt. Ein Stück der Straße unweit des Amtsgerichts war überschwemmt.

Zum Glück gibt es Ortungsgeräte. Ansonsten hätten die Mitarbeiter der Neustrelitzer Stadtwerke am Dienstag lange suchen müssen. In der Tiergartenstraße der Residenzstadt sprudelte durch Löcher im Asphalt Wasser auf die Oberfläche. "Ein Rohr ist geplatzt", hieß es vor Ort. Die defekte Stelle war durch die Technik relativ genau auszumachen. Ein Straßenstück unweit des Amtsgerichtes muss aufgestemmt und das Erdreich entfernt werden. Wie lange das Wasser schon austrat, konnte zunächst nicht ausgemacht werden. Passanten hatten das auf der Straße sprudelnde Wasser bemerkt und die Stadtwerke informiert.

Der Schaden ist vermutlich durch die Nachwehen der kurzen Frostperiode der vergangenen Tage entstanden. Der Frost sei etwa 50 Zentimeter tief ins Erdreich eingedrungen. Dadurch und durch das anschließend wieder einsetzende Tauwetter seien Bodenspannungen aufgetreten, die für den Schaden an der im Durchmesser 150 Millimeter starken Leitung gesorgt hätten, sagte Andreas Kolbatz, Abteilungsleiter bei den Stadtwerken. Das Straßenstück wurde am Dienstag gesperrt. Am Mittwoch soll die Reparatur erfolgen. Die Trinkwasserversorgung  ist am Dienstag zwar kurzzeitig unterbrochen gewesen, wurde aber anschließend wieder hergestellt. Dafür wurde auch der Wasserverlust durch das austretende Trinkwasser in Kauf genommen.