Winterdienst auf dem Prüfstand:

Straßenmeisterei ist fit für Schnee und Eis

Wenn Väterchen Frost Eis und Schnee schickt, wird es auf den Straßen gefährlich. Die Straßenmeisterei Neustrelitz hat deswegen bereits begonnen, ihre Wintertechnik zu über­prüfen.

Noch sind die Unimogs bei Mäharbeiten im Einsatz. Kommt der Wetterumschwung, wird statt des Mähwerks die Schaufel vorn angebaut.
Andrea Dittmar Noch sind die Unimogs bei Mäharbeiten im Einsatz. Kommt der Wetterumschwung, wird statt des Mähwerks die Schaufel vorn angebaut.

Wer denkt bei diesem Wetter schon an Schnee und Eis? Die ­Straßenmeisterei schon: Damit im Winter alles glatt geht, aber die Fahrbahnen nicht eisglatt sind, hat der Betrieb in Neustrelitz seine Winter­fahrzeuge mittler­weile alle fit gemacht. „Schon ab Sommer überprüfen wir unsere Technik“, erklärt Klaus Pieroth, Leiter der Straßenmeisterei.

In der großen Lagerhalle auf dem Gelände stecken 860 Tonnen Salz, die bei Eis und Schnee auf den Straßen verteilt werden. „Diese Menge sollte mindestens bis Weihnachten reichen, aber wir bestellen sicher noch mal nach“, sagt Pieroth. Zur Zeit werden in Abstimmung mit den Landwirten Schneezäune aufgebaut.

Bisher sind die Fahr­zeuge der Straßenmeisterei noch für Mäharbeiten im Einsatz. Sobald der Wetterbericht Winter ankündigt, bauen die Straßenwärter aber die Schneeschaufeln an und rüsten die Fahrzeuge mit den Salzstreuern aus. Etwa fünf bis sechs Tonnen Salz kann ein Fahrzeug laden und kommt damit 40 bis 60 Kilometer weit. Die Neustrelitzer stimmen sich im Winter auch mit den angrenzenden ­Straßenmeistereien ab. So wird in Orten, die jeweils an der Grenze einer zuständigen Behörde liegen, der Winterdienst abgesichert.