Kabel kommen in die Erde:

Stromausfälle bald Vergangenheit

Mit Interesse und Sorge haben Bewohner der Feldberger Seenlandschaft die Erdarbeiten zur Verlegung einer 20 000-Volt-Leitung beobachtet. Mit erheblicher Verspätung hat eine Firma nun Gräben ausgehoben und Kabel ausgerollt.

Ein Mitarbeiter der Firma Firma Kolodzik Anlagenbau GmbH aus Pasewalk legt letzte Hand an den Graben an, bevor das 20 000-Volt-Erdkabel verlegt wird. 
Klaus-Jürgen Fischer Ein Mitarbeiter der Firma Firma Kolodzik Anlagenbau GmbH aus Pasewalk legt letzte Hand an den Graben an, bevor das 20 000-Volt-Erdkabel verlegt wird. 

An der Trafo­station am Sägewerk Koldenhof hat der letzte Bauabschnitt zur unterirdischen Verlegung einer 20000-Volt-Leitung begonnen. Zwei Bagger sind dabei, einen Graben bis zur Straße zu ziehen und das ­dicke schwarze Kabel zu verlegen – mit erheblicher Verspätung. Die Zeit drängt, denn eigentlich sollten die Arbeiten laut Auskunft der E.DIS AG bereits in der vorigen Woche abgeschlossen werden.

Doch noch gibt es einiges zu tun: Wenn die neue unterirdische Trasse die L 341 erreicht hat, muss die Straße unterquert werden. Danach wird bis Triepkendorf ge­graben. Dort wird die Leitung abermals unter der Straße hindurchgeführt und bei der Trafostation an das vorhandene Netz angebunden. Dann sei für die Orte Koldenhof, Gräpkenteich und Triepkendorf eine höhere Versorgungssicherheit erreicht, sagte E.DIS-Sprecher Michael Elsholtz.

Auf gut Deutsch: Es ist dann endlich Schluss mit den stundenlangen Stromausfällen. Den letzten durch einen Sturm bedingten gab es im Februar. Dann folgten vier weitere durch Bauarbeiten verursachte, drei davon an­gekündigt. Nun wolle die Firma Kolodzik Anlagenbau GmbH aus Pasewalk „zusätzliche Kräfte“ einsetzen. So solle abgesichert werden, dass bis Weihnachten die neue Kabeltrasse in Betrieb gehe.

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