Hingucker in Stadtzentrum:

Tanzendes Damen-Trio soll Lebensfreude versprühen

Für Mirows Wasserspiel gibt es neue Ideen. Jetzt ist ein buntes Mosaik geplant, das den Boden im Brunnen zieren soll. Bei einem anderen Element besteht dagegen kein Diskussionsbedarf.

Ungefähr dort, wo der Blumenkübel steht, soll bald ein Brunnen plätschern.
Susanne Böhm Ungefähr dort, wo der Blumenkübel steht, soll bald ein Brunnen plätschern.

Der Brunnen, der Mirows Marktplatz zieren soll, nimmt mehr und mehr Gestalt an. Mirows Bauausschuss hat sich bei seiner jüngsten Sitzung den aktuellen Entwurf des Altentreptower Planungsbüros Planen und Messen vorstellen lassen und ihn einstimmig abgesegnet.

Demnach wird der Brunnen rund und einen Innendurchmesser von drei Metern haben. Als Material wurde grau-gelber Granit gewählt, der farblich zu der vorhandenen Pflasterung passt. Die Granitumrandung wird rund 40 Zentimeter hoch und 35 Zentimeter breit.

Für den Boden des Beckens gibt es neue Ideen. Ursprünglich war angedacht, mehrere kleine Stelen mit verschiedenen Symbolen aufzustellen, die einen Bezug zu Mirow haben, beispielsweise an den Mecklenburg-Strelitzer Adel erinnern. Die Stelen sind gestrichen. Stattdessen erhält der Beckenboden einen von Metallkünstler René Winter gestalteten Mosaikbelag. Der kreisrunde Brunnenboden wird in drei Tortenstücke aufgeteilt. Jedes bekommt ein kreatives, buntes, als Fliesenmosaik gelegtes Bild, das seine eigene Geschichte erzählt.

Bei den Skulpturen gibt es keine Änderung. Dem Bauausschuss gefiel der Vorschlag von René Winter, drei lebensgroße Tänzerinnen aus Edelstahl in den Brunnen zu stellen. Die Skulpturen symbolisieren drei glückliche junge Frauen, die voller Lebensfreude im Kreis tanzen. Das tanzende Trio steht für Glück, Lebensfreude und Zuversicht. Die Szene erinnert an eine Situation, die sich Mitte des 17. Jahrhunderts auf einem Ball im Schloss oder im Schlossgarten zugetragen haben könnte.

Das Votum des Bauausschusses dient den Stadtvertretern als Empfehlung. Diese werden bei einer ihrer nächsten Sitzungen entscheiden, ob die Pläne so umgesetzt werden sollen.

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