Projekt vor Vollendung:

Tanzkompanie-Buch erhält jetzt Feinschliff

Ehregeizig war das Projekt, das Jürgen Goewe Anfang des Jahres in Angriff nahm. Im Dezember soll das Ergebnis seiner Arbeit fertig sein.

Das Buch „Tanzlust“ über die Deutsche Tanzkompanie enthält auch Fotos wie das aus dem Ballettabend mit Bolero. 
Archiv Tanzkompanie/Peter Awtukowitsc Das Buch „Tanzlust“ über die Deutsche Tanzkompanie enthält auch Fotos wie das aus dem Ballettabend mit Bolero. 

Über ein Jahr intensiver Arbeit liegt hinter Jürgen Goewe, in den nächsten Wochen geht es nur noch um den letzten Feinschliff für sein Buch „Tanzlust“ über Deutsche Tanzkompanie, dessen Künstlerischer Direktor er von 1991 bis 2003 war. Der Erscheinungstermin ist für Dezember geplant. 

Neben fundierten sachlichen Aussagen und persönlichen Erinnerungen und Wertungen, wird die Geschichte vor allem in ausdrucksstarken Bildern erzählt. Dabei konnte der Autor auf seine eigene umfangreiche Materialsammlung und auf das in der Leipziger Universitätsbibliothek bewahrte Tanzarchiv zurückgreifen.

Einen ersten Teil der insgesamt 220 Seiten mit 480 Bildern widmet Jürgen Goewe der Geschichte des 1954 in Neetzow bei Anklam gegründeten professionellen Staatlichen Dorfensembles der DDR, dem er selbst fünf Jahre als Tänzer angehörte. 1963 folgte der Umzug in den ehemaligen Reutergarten nach Neustrelitz, zehn Jahre später wurde aus dem Dorf- das Folklore-Ensemble, in dem die Traditionen des Volkstanzes bewahrt und auf unzähligen Tourneen durch die ganze Welt getragen wurden. Im Zuge der Wende wurde das Ensemble 1991 aufgelöst.

Unter Goewes Federführung und mit Gleichgesinnten sowie der Unterstützung durch das Kultusminsterium Mecklenburg/Vorpommerns erfolgte die Neugründung der Deutschen Tanzkompanie als Stiftung, die sich als ein zeitgenössisches Tanztheater mit traditioneller Bindung versteht. Ihr gilt der Hauptteil des Buches.

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