Vor dem Aus?:

Tanzkompanie wartet weiter vergebens auf positive Signale

Weder die Pläne für eine Landes-Tanzkompanie noch für eine Brückenfinanzierung haben bisher in Schwerin Gehör gefunden. Somit gibt es kaum noch Hoffnung für die Truppe.

Fällt der Vorhang endgültig für die Neustrelitzer Tanzkompanie. So sieht das jedenfalls nach den jüngsten Entwicklungen aus.
Andrey Kuzmin/Symbolbild Fällt der Vorhang endgültig für die Neustrelitzer Tanzkompanie. So sieht das jedenfalls nach den jüngsten Entwicklungen aus.

Die Deutsche Tanzkompanie in Neustrelitz steht weiterhin vor einer ungewissen Zukunft. Fest steht jetzt, dass es kein Landes-Tanzensemble geben wird. Zunächst hatte es die Idee gegeben, ein landesweites Ensemble aufzubauen, etwa auch in  Zusammenarbeit mit der Stadt Rostock. Die Pläne dafür und damit eine Beteiligung sind von der Landesregierung abgelehnt worden.

Die Gesellschafter der Theater- und Orchester GmbH (TOG), der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und die Städte Neubrandenburg und Neustrelitz, hatten sich zuletzt bei der Landespolitik noch für eine Brückenfinanzierung bis 2018 stark gemacht. Bisher gab es allerdings auch zu diesen Plänen keine positiven Signale. Bis 2018 brauche man Zeit, um das Ensemble in anderer Form außerhalb der Theaterfinanzierung weiterführen zu können. Ein Wirtschaftsplan ist nur bis zum Ende der aktuellen Spielzeit aufgestellt.

Dass derzeit schon Tatsachen, etwa durch Kündigungen, bei der Deutschen Tanzkompanie geschaffen werden, verneinte Marco Zabel, Vorsitzender des Theaterfördervereins am Sonnabend. „Ich weiß davon nichts“, so Zabel. Die Zeit werde jedoch knapp und die Gefahr immer größer, mahnte er. Wilhelm Denne, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Tanzkompanie, war am Wochenende für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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