Stammzellspender zu spät gefunden:

Tiefe Trauer um kleine Ella

Das Schicksal der kleinen Ella aus Fürstenberg hat auch viele Menschen in der Mecklenburgischen Seenplatte bewegt. Noch Mitte der vergangenen Woche gab es hoffnungsvolle Nachrichten, doch leider verlor das Mädchen den Kampf gegen den Krebs.

Ella im Juni 2014
Michaela Bentzin Ella im Juni 2014

Die kleine Ella hat es nicht geschafft. Gerade einmal ein Jahr alt, ist sie am Sonntagmorgen in den Armen ihrer Eltern verstorben. Viele Menschen auch aus der Strelitzer Region haben mit dem krebskranken Kleinkind aus Fürstenberg und seinen Eltern gebetet und gebangt. In aller Eile wurde ein Stammzellenspender für Ella gesucht. Mehr als 4000 Menschen auch aus dem Raum Neustrelitz ließen sich typisieren.

Vor wenigen Tagen geschah das Wunder, Ellas genetischer Zwilling wurde gefunden. In dieser Woche sollte die Transplantation durchgeführt werden. Die Hoffnung auf Ellas Rettung war groß. Doch das Mädchen war durch den Krebs und die Chemotherapien zu sehr geschwächt.

Tausende Menschen trauern mit Ella und ihren Eltern. "Es macht mich sehr traurig, dass es Ella nicht geschafft hat. Das Leben kann so grausam sein. Kleiner Engel, hoffentlich geht's Dir da, wo Du jetzt bist, besser", schreibt eine Frau auf der Seite "Ella sucht Dich" im sozialen Netzwerk Facebook. Madlen Reinke aus Dalmsdorf, die sich sehr um einen Spender für Ella bemüht hat, sagte dem Nordkurier: "Ich habe geweint, als ich das erfahren habe. Ich wünsche den Eltern ganz, ganz viel Kraft." 

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