Tierschutzverein fordert bessere finanzielle Unterstützung:

Tierheim punktet mit Vermittlungsquote

Um mehr als 80 Fundhunde kümmerte sich das Neustrelitzer Tierheim in diesem Jahr. 

Golden Retriever Jackson sucht noch ein neues Zuhause. Mit Tierpflegerin Kathrin Erdmann stehen tägliche Spieleinheiten auf dem Programm.
Tobias Lemke Golden Retriever Jackson sucht noch ein neues Zuhause. Mit Tierpflegerin Kathrin Erdmann stehen tägliche Spieleinheiten auf dem Programm.

Ein Euro pro Einwohner und Jahr - damit wäre ein vernünftiges Arbeiten im Tierheim möglich, rechnet der Neustrelitzer Tierschutzverein. Aktuell zahle die Stadt 75 Cent pro Einwohner. Nur durch Spenden sowie ehrenamtliches Engagement werde die Lücke in der Kasse ausgeglichen.

Eine gute Verhandlungsbasis dürfte dem Verein die diesjährige Vermittlungsquote bescheren: Bislang hat das Tierheim 83 Hunde aufgenommen. Rund ein Drittel davon waren ihren Familien entlaufen und konnten zurückgegeben werden; 44 Tiere konnten in neue Familien vermittelt werden. 

Ein zunehmendes Problem sind unterdessen wilde Katzen. Da sei die Politik gefordert, so der Verein. Flächendeckende Kastrationen seien jedoch eine kostspielige Angelegenheit.