Krankheit kostet 900 Schweine das Leben:

Tierseuche gibt Rätsel auf

Die für ausgerottet gehaltene Brucellose hat einen Neustrelitzer Schweinezuchtbetrieb heimgesucht. Wie geht es jetzt für den betroffenen Landwirt weiter?

So sehen "glückliche Schweine" aus - doch leider sind auch sie vor Seuchen nicht gefeit.
Wolf-Dietrich Weissbach So sehen "glückliche Schweine" aus - doch leider sind auch sie vor Seuchen nicht gefeit.

Ein Neustrelitzer Landwirt hat einen schweren Schlag zu verkraften. 900 Tiere mussten in seinem Zuchtbetrieb getötet werden, weil die Tierseuche Brucellose aufgetreten war - die eigentlich als ausgerottet galt.

Es wurden Zuchttiere des Freilandbetriebes getötet. Doch der Ausbruch der Schweinebrucellose kam für den Bauern vollkommen unerwartet.

Auch Jost Matzdorf, Vorsitzender des Bauernverbands Mecklenburg-Strelitz, hatte nicht mit so etwas gerechnet. "Ein Betrieb, der Tiere unter freiem Himmel hält, ist zwar gefährdeter als ein Mastbetrieb, in dem sich die Tiere nur drin aufhalten, aber die Seuche galt ja als ausgerottet." Deshalb sollten alle Zuchtbetriebe den Ausbruch der Seuche auch als Achtungszeichen sehen. "Es wäre sicher ratsam, wenn wieder mehr in den Seuchenschutz investiert würde", so Matzdorf.

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