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Tipps für Ferienpfade

Von unserer MitarbeiterinAnkeGoetschMit Freizeitvorschlägen speziell für Kinder sollenFamilien und Unternehmen gleichermaßen angesprochen ...

Gemeinsam mit Diana Wiebrandt (rechts) vo ISBW und Ingrid Sievers vom Lokalen Bündnis für Familie werfen die Schüler Mathis, Jelte und Leander (von links) einen Blick auf die Kinderstadtpläne.  FOTO: anke goetsch

Von unserer Mitarbeiterin
AnkeGoetsch

Mit Freizeitvorschlägen speziell für Kinder sollen
Familien und Unternehmen gleichermaßen angesprochen werden.

Neustrelitz.Mathis, Jelte und Leander von der Evangelischen Schule Neustrelitzwaren die ersten, die einen speziell für Kinder und Jugendliche entwickelten Stadtplan in die Hand bekamen. Die Pläne sollen jungen Gästen Anregungen geben für eine interessante Freizeitgestaltung. Entwickelt wurde die Idee durch das Lokale Bündnis für Familie Mecklenburg-Strelitz und umgesetzt im Rahmen des Projekts „Ferienaktion – neue Wege zur Vereinbarkeit“ (von Erwerbs- und Familienleben) durch das Institut für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung (ISBW).
Ein weiterer Baustein war die Vorbereitung von Ferienaktionen, mit denen Unternehmen und Familien gleichermaßen angesprochen werden. Sechs Wochen Sommerferien, aber vielleicht nur zwei Wochen Urlaub stellen viele Familien vor große Probleme. Deshalb sei es wichtig, Angebote zu machen, die eine ganztägige Betreuung absichern, hieß es von den Organisatoren. So wird es in Kooperation mit dem Familienzentrum und der DRK-Familienbildungsstätte zwei Wochen Ferienspiele, einen Theaterkurs für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren und ein Ferienlager in der Jugendherberge Stralsund geben.
Wenn sich Mitarbeiter keine Gedanken um den Nachwuchs machen müssen, ist das vorteilhaft für die Unternehmen, schätzt Diana Wiebrandt vom ISBW ein. Deshalb setzt das Lokale Bündnis auf Firmen, die solche Aktionen unterstützen. Im Mai findet bundesweit der achte Aktionstag der lokalen Familienbündnisse statt. Das Strelitzer Bündnis lädt dazu am 15.Mai zum Familiennachmittag in den Tiergarten.
Das Bündnis sieht sich aber nicht nur in der Verantwortung für Eltern und Kinder, sondern auch für Menschen, die Angehörige pflegen. Deshalb wurde das Projekt „Pflege-ZEIT – eine Herausforderung für Familien und Unternehmen“ im März am ISBW gestartet. Zu diesem Thema sind unter anderem vier Unternehmensforen geplant. Zudem sollen ehrenamtliche „Familienhelfer“ gefunden werden, die außerhalb professioneller Pflegeleistungen, Aufgaben wie Einkaufen oder Vorlesen übernehmen, erläuterte Koordinatorin Diana Wiebrandt. Dazu wurden bereits erste Gespräche mit dem Landfrauenverband und dem Demokratischen Frauenbund geführt. Denkbar sei auch eine Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige im Arbeitsprozess.

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