Tierüberreste am Radweg:

Totes Reh sorgt für Entsetzen

Eine Tierleiche, die direkt neben einem Radweg liegt, lässt Radfahrer schaudern. Hitze und Aasfresser verstümmeln den Kadaver von Tag zu Tag mehr. Jetzt will Stadtförster Peter Höfener das Reh abtransportieren.

Kein schöner Anblick an der Neustrelitzer Umgehungsstraße: Seit Tagen liegt dort ein totes Reh. Aasfresser haben den Kadaver angefressen.
Tobias Seidel Kein schöner Anblick an der Neustrelitzer Umgehungsstraße: Seit Tagen liegt dort ein totes Reh. Aasfresser haben den Kadaver angefressen.

Einen schlimmen Anblick bekommen Radfahrer an der Neustrelitzer Umgehungsstraße zu sehen. Seit mindestens vier Tagen liegt ein totes Reh wenige Zentimeter neben dem parallel zur Straße verlaufenden Radweg. Hitze und Aasfresser verstümmeln den Kadaver von Tag zu Tag mehr. Tobias Seidel aus Neustrelitz, der den Radweg oft benutzt, ist nicht nur angewidert, sondern auch verärgert.

„Ich fahre regelmäßig mit meinem achtjährigen Sohn dort lang. Das Kind ist schon ganz verunsichert. Das stört doch bestimmt auch andere Radfahrer.“ Der Mann hat einiges unternommen, um den Missstand zu beseitigen, hat tagelang telefoniert, unter anderem mit der Polizei und dem Forstamt Neustrelitz. Doch Gehör fand er nicht so richtig. Am Freitag lag das Reh noch immer. „Es kann doch nicht angehen, dass ich das am Ende selbst entfernen muss.“

Auf Nordkurier-Nachfrage sicherte Stadtförster Peter Höfener zu, die Tierleiche umgehend zu entsorgen. „Ich habe es schon vor ein paar Tagen ins Unterholz gezogen. Dort hätte es niemanden gestört.“ Doch das Reh kehrte zurück. „Offenbar haben Füchse es wieder herausgeschleift.“ Jetzt wolle er die unangenehme Angelegenheit ein für alle Mal erledigen. „Ich transportiere es ab und lasse es entsorgen", sagte er.

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Kommentare (1)

Der Förster kann das Tier ruhig hinter seinem Auto herziehen. das bleibt straffrei in MeckPomm.