Unverhoffte Bescherung für Flüchtlingsfamilie:

Trotz maroder Heizung wärmstens umsorgt

Mit viel Hoffnung geht die syrisch-libanesische Flüchtlingsfamilie Yassine in Blankensee bei Neustrelitz in die Weihnachts-Feiertage – auch wenn ihr ganzes Leben gerade in der Schwebe hängt.

Konrad Wendel ist ein gern gesehener Gast bei Familie Yassine: von links Vater Rabih mit Söhnchen Adam, Mohamad und Lynn sowie Mama Maha.
André Gross Konrad Wendel ist ein gern gesehener Gast bei Familie Yassine: von links Vater Rabih mit Söhnchen Adam, Mohamad und Lynn sowie Mama Maha.

Während andernorts „Pegida“-Demonstranten das hässliche Gesicht Deutschlands zeigen, wird der syrisch-libanesischen Flüchtlingsfamilie Yassine in Blankensee viel Wärme und Fürsorge entgegen entgegengebracht. So stand jetzt der Migrationsbeauftragte der Gemeinde Konrad Wendel mit Geschenken vor der Tür.   

Seiner Vermittlung ist es auch zu danken, dass die Flüchtlinge zunächst in dem zum Abriss vorgesehenen Wohnblock bleiben können und damit den beiden älteren Kindern der Schulbesuch in der Nachbarschaft weiter möglich ist. Nun wünschen sich alle, dass die marode ­Heizung den Winter übersteht.

„Jesus ist auch unser Prophet“

Danach muss allerdings eine andere Wohnung gefunden werden. „Wenn unser Asylantrag genehmigt wird, würden wir gern in Blankensee bleiben“, sagt Mama Maha. „Die Kinder ent­wickeln sich hier prächtig und für unseren Großen steht sogar das Gymnasium in Aussicht.“ 

Auch wenn Yassines Moslems sind, kennen sie aus dem Libanon „Christmas“ als Fest aller Glaubensrichtungen. „Jesus ist auch unser Prophet“, erklärt Vater Rabih ­Yassine.

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