Geldsegen macht's möglich:

TSG kann unter Flutlicht von der 3. Liga träumen

Dem Bau der Flutlichtanlage im Neustrelitzer Parkstadion steht nichts mehr im Wege. Bei einem möglichen Aufstieg der TSG stehen aber auch noch weitere Investitionen zur Debatte.

Rund 650 TSG-Fans hatten ihre Mannschaft beim Spitzenspiel in Berlin unterstützt. Auf heimischem Platz wollen sie bald auch unter Flutlicht jubeln.
Matthias Schütt Rund 650 TSG-Fans hatten ihre Mannschaft beim Spitzenspiel in Berlin unterstützt. Auf heimischem Platz wollen sie bald auch unter Flutlicht jubeln.

Besser konnte die eine Woche für die TSG Neustrelitz nicht aufhören und die folgende nicht anfangen. Nach dem souveränen 2:0 im Regionalliga-Spitzenspiel beim Berliner AK, mit dem die Residenzstädter ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf sieben Punkte ausbauten, erschien Landessportminister Lorenz Caffier (CDU)mit einem Förderbescheid im Parkstadion. Gut 350 000 Euro geben Land und Landessportbund beim Bau einer Flutlicht- und Beschallungsanlage dazu. Mit 216 000 Euro ist die Stadt dabei, der Rest zu 600 000 Euro sind Eigenmittel des Vereins. Noch vor dem Winter sollen Fundamente und Kabel für die vier 35-Meter-Masten in die Erde.

Und TSG-Präsident Hauke Runge hat schon die Beantragung einer Lizenz für die 3. Liga auf dem Zettel. „Wir wären blauäugig, wenn wir das nicht schon jetzt vorbereiten würden“, sagt er. In sportlicher Hinsicht würden der Mannschaft – die jetzt schon als Herbstmeister feststeht – in Richtung Aufstieg keine Zügel angelegt. Der Erfolg lasse den Verein aber nicht abheben: "Es sind noch jede Menge Spiele zu bestreiten, und unsere Gegner sind alle kein Fallobst.“ 

Dennoch: Für den Fall des Aufstieg klärt die Vereinsführung derzeit in Gesprächen mit dem DFB, welche Übergangsfristen bei den dann geltenden Auflagen möglich sind. Zu den ersten Aufgaben wird gehören, die Stadionkurven als Stehplatzbereiche auszubauen.

 

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