Regionaligist in der Krise:

TSG-Vize legt Amt nieder

Keine glückliche Figur macht die TSG gerade auf dem Rasen. Und auch in der Vorstandsetage rumpelt es. Der Vizepräsident Jörg Ullbrich nimmt seinen Hut und geht. Der Grund dafür sei aber nicht auf dem Fußballplatz zu suchen, betont er.

Macht Schluss mit der Vorstandsarbeit: Jörg Ullbrich will trotzdem weiter der TSG treu bleiben.
Matthias Schütt Macht Schluss mit der Vorstandsarbeit: Jörg Ullbrich will trotzdem weiter der TSG treu bleiben.

Die negativen Nachrichten reißen bei der TSG Neustrelitz aktuell nicht ab. Neben der sportlichen Misere rund um die Regionalliga-Truppe, die aktuell auf dem letzten Tabellenplatz steht, sowie der Abmeldung der zweiten Mannschaft aus der Verbandsliga wurde nun bekannt, dass Vizepräsident Jörg Ullbrich sein Amt niederlegt. Zur nächsten Wahl des Präsidiums im Rahmen der turnusmäßig stattfindenden Mitgliederversammlung am Ende des Jahres wird sich der Unternehmer nicht mehr aufstellen.

Dies bestätigte der Geschäftsführer von Anika Schuh, der seit der Gründung des Unternehmens 1991 mittlerweile über 60 Filialen aufgebaut hat. „Ich verlasse die TSG mit einem lachenden und weinenden Auge. Es fehlt mir einfach die Zeit. Das Amt ist wie ein Fulltimejob“, erklärte Jörg Ullbrich seine Beweggründe. Der Unternehmer will aber weiterhin als Sponsor in gleicher Größe dabei bleiben und der TSG zusätzlich bei weiteren Projekten helfend zur Seite stehen. So ganz ohne die TSG geht es dann eben doch nicht.

Seit 2003 war Jörg Ullbrich im TSG-Vorstand mit dabei und engagierte sich im Vorfeld schon ehrenamtlich für den Nachwuchs. Daraufhin holten ihn die TSG-Verantwortlichen in das Präsidium. „Wir haben in den letzten Jahren zusammen viel erreicht. Ich werde weiterhin ein Freund der TSG bleiben“, sagte Ullbrich.

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