Trimm-Pfad gammelt vor sich hin:

Unfallgefahr statt Fitnessprogramm

Am Zierker See sind etliche Sportgeräte in einem bedauernswerten Zustand. Eigentlich müssten sie gesperrt werden – sollte man meinen.

Auf diesem Gerät dürfte sich die sportliche Betätigung mittlerweile von selbst verbieten. Gesperrt ist es aber noch nicht.
Marlies Steffen Auf diesem Gerät dürfte sich die sportliche Betätigung mittlerweile von selbst verbieten. Gesperrt ist es aber noch nicht.

Der Neustrelitzer Trimm-Pfad am Zierker See war eigentlich eine gute Idee, nicht nur als "Zugabe" für die ohnehin hier vorbeikommenden Jogger, Walker oder Wanderer. Doch was einst der Fitness dienen sollte, ist jetzt tüchtig vergammelt. An ­etlichen Stellen ist das Holz verschlissen, abgesplittert und eingerissen, sodass Feuchtigkeit und Kälte un­gehindert ihr Werk tun können.

Die Schäden an den einzelnen Geräten sind unterschiedlich ausgeprägt. Einige Teile dürften gar nicht mehr genutzt werden. Doch im Rathaus der Stadt Neustrelitz, auf deren Grund und Boden sich der Pfad befindet, wurde der Zustand offenbar bislang nicht als gefährlich eingeschätzt. Nach einer Nord­kurier-Anfrage bestätigte Stadt-Sprecherin Petra Ludewig, dass sich der zuständige Mitarbeiter im Referat Liegenschaften der Thematik annehme.

Rücksprache halten wollen man auch mit der Jugendanstalt, mit der die Stadt einen Pflegevertrag abgeschlossen habe. Doch waren die Sportgeräte einst gebaut worden.

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