Traumhochzeit:

Vermählung unter Stuck und Lüstern

Die erste Hochzeit auf Schloss Mirow im prächtigen Festsaal des Schlosses wird so schnell keiner vergessen. Kerstin und Tino Tribanek haben sich am Valentinstag das Ja-Wort gegeben. Alle waren glücklich, nur einer weinte bitterliche Tränen.

Ein glückliches Paar, das verliebt, wie am ersten Tag wirkt.
Marlies Steffen Ein glückliches Paar, das verliebt, wie am ersten Tag wirkt.

Ein bisschen war es wie bei „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Und Tino und Kerstin Tribanek hatten es sich auch so gewünscht. Es sollte eine märchenhafte Hochzeit in einer traumhaften Kulisse werden. Die hat das junge Glück am Sonnabend bekommen.

Es war das erste Paar, das in dem fast 300 Jahre alten und wunderschön sanierten Mauern den Bund fürs Leben schloss.

Die gebürtige Berlinerin und der gebürtige Mirower hatten sich zuvor für die Auswahl ihres schönsten Tags im Leben an vielen Orten umgesehen. Tino hatte seiner Kerstin im Dezember 2013 einen Hochzeitsantrag gemacht. Gut ein Jahr ließen sich die beiden Zeit für die Vorbereitungen ihrer Traumhochzeit und fällten nach einer Visite auf der Schlossinsel im Festsaal des Schlosses überzeugt die Entscheidung: „Hier soll es sein“. Und auch das Datum war für  das Paar kein Zufall. „Es sollte der Valentinstag sein“, bekannten die beiden nach der Eheschließungszeremonie. Die hatte der Neustrelitzer Standesbeamte Lutz Pietschmann sehr anrührend vollzogen.

Für Museumsleiterin Susanne Bocher war die Hochzeitspremiere äußerst gelungen und „ganz toll“. Die Türen des Mirower Schlosses haben sich jetzt wieder zur Winterruhe geschlossen. Am 1. April beginnt die neue Saison. Und für den Mai hat sich das nächste Hochzeitspaar angemeldet.