Stadtväter hoffen auf Fördermittel:

Verschwindet diese Ruine endlich?

Entsteht auf dem Spiegelberg in Neustrelitz bald ein Solarpark? Die Stadtväter ringen um Geld für den Abriss der dortigen Ruine. Und sie wollen jetzt einen Vorschlag einreichen.

Verschwindet dieser Schandfleck bald?
A. Gross Verschwindet dieser Schandfleck bald?

Die Stadt Neustrelitz könnte Fördermittel für die Beräumung der Spiegelberg-Ruine bekommen. 75 Prozent der Kosten könnten aus öffentlichen Geldern fließen und zwar aus Mitteln des Europäischen Fonds für Räumliche Entwicklung (EFRE). Hier hat gerade eine neue Förderperiode begonnen. Bis Ende Februar müssen seitens der Kommunen Vorschläge eingereicht werden. Das ist allerdings noch keine Garantie dafür, dass die Vorschläge auch tatsächlich Realität werden, sagt Rathaussprecherin Petra Ludewig.

Der städtebauliche Missstand am Neustrelitzer Spiegelberg steht auf der Wunschliste der Stadt an oberster Stelle. Voraussichtlich rund eine Million Euro an Kosten sind für den Abriss und die Beseitigung verseuchten Bodens aufzubringen. Der Posten, der nicht gefördert wird, muss aus dem städtischen Haushalt finanziert werden. Ob die Mittel aber zur Verfügung gestellt werden, hängt auch davon ab, ob die Eigentumsverhältnisse endlich geklärt werden können. Das Spiegelberg-Areal befindet sich nicht in städtischem Besitz, die Erben des in den USA verstorbenen Eigentümers konnten bislang nicht ausfindig gemacht werden.

Sollte die Sanierung der Fläche gelingen, könnte dort ein Solarpark errichtet werden.

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