Rechtsstreit ist immer noch nicht beendet:

Villa wird wohl weiter verfallen

Was aus der Neustrelitzer Parkvilla wird, bleibt weiter im Ungewissen. Ein Rechtsstreit über das historisch und architektonisch bedeutsame Gebäude ist noch immer nicht entschieden.

Ohne Entscheidung zur Zukunft ist der Parkvilla wohl nur eins gewiss: der Verfall.
Nordkurier Archiv Ohne Entscheidung zur Zukunft ist der Parkvilla wohl nur eins gewiss: der Verfall.

Noch immer keine Entscheidung in Sachen Großherzogliche Parkvilla in der Residenzstadt. Einem Richterspruch zufolge sollte das denkmalgeschützte Bauwerk eigentlich an das Land Mecklenburg-Vorpommern zurückgegeben werden. Der aktuelle Besitzer hat jedoch Rechtsmittel gegen das im Spätsommer ergangene Urteil des Berliner Amtsgerichts eingelegt. Eine Begründung für den Widerspruch gegen das Gerichtsurteil liegt dem Betrieb für Bau und Liegenschaften (BBL) des Landes, der das Klageverfahren betreibt, aber derzeit nicht vor, sagte BBL-Pressesprecher Christian Hoffmann dem Nordkurier. Das Land hat eigentlich vor nach der erfolgreichen Rückübertragung der Parkvilla diese erneut zu veräußern.

Das Parkhaus wurde 2003 von Kai-Alexander Schlevogt erworben. Er wollte dort eine höhere Bildungseinrichtung etablieren, die auch für Studenten aus dem Ausland offen sein sollte. Diese Pläne konnten aber nie umgesetzt werden. Das Land hatte sich vertraglich ein Wiederkaufsrecht vorbehalten.  Das versucht es bereits seit dem Jahr 2012 durchzusetzen.

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