Ausstellung im Kurpark geht zu Ende:

Virtuose der Kettensäge holte seine Werke heim

Im Oktober holt Holzkünstler Wilhelm Feuerhake seine Skulpturen aus Feldberg nach Hause. Ob es nächstes Jahr wieder Kunst im Kurpark gibt, ist ungewiss.

Diese und acht weitere Skulpturen von Wilhelm Feuerhake sind noch bis Ende Oktober im Kurpark zu sehen.
Susanne Böhm Diese und acht weitere Skulpturen von Wilhelm Feuerhake sind noch bis Ende Oktober im Kurpark zu sehen.

Die zweite Freiluft-Ausstellung im Feldberger Kurpark geht zu Ende. Bis 26. Oktober sind die Holz-Skulpturen von Kettensägenkünstler Wilhelm Feuerhake noch zwischen Büschen und Stauden zu sehen, danach werden die Objekte abgebaut. Nach Einschätzung von Feldbergs Bürgermeisterin Constance Lindheimer (SPD) ist die Ausstellung auf dem Erholungs-Areal gut angekommen. „Die Leute sehen die Kunst als Bereicherung, zusätzlich zur Grün-Architektur.“ Ob es nächstes Jahr wieder eine Kurpark-Ausstellung gibt, ist noch nicht geklärt. „Wir sind offen für alle Vorschläge, legen aber viel Wert auf Qualität, nehmen nicht alles“, erklärt Constance Lindheimer. Bevor Objekte aufgestellt werden, „die unseren Ansprüchen nicht genügen“, lasse die Gemeinde das Jahr besser ohne Kunst im Kurpark verstreichen. 

Für Wilhelm Feuerhake aus Plath war und ist der Park das ideale Gelände, um seine Arbeiten zu zeigen. „Für mich ist es die erste große Einzelausstellung. Die Anlage ist richtig schön weitläufig, da kommen die Skulpturen sehr gut zur Geltung.“

Wenn der Kettensägen-Virtuose seine Werke aus Feldberg abholt, kommt auf ihn eine Menge Arbeit zu. Neun bis zu zwei Meter hohe Statuen sind zu verladen. „Da muss ich mindestens zwei Mal fahren.“ Überwintern werden die Figuren auf seinem Gehöft in Plath. Nächstes Jahr wird er sie voraussichtlich in der Schlosskapelle in Remplin bei Malchin zeigen.

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