Baustart am Montag:

Vollsperrung – Göhren ist bald dicht

Autofahrer auf der Strecke von Woldegk nach Fürstenwerder müssen in den kommenden Wochen Göhren umkurven und dementsprechend mehr Zeit einplanen. Doch das Dorf bekommt nicht nur eine neue Straße.

In Göhren rücken am Montag die Bagger an, um die Dorfstraße zu erneuern. Aus Richtung Woldegk kann das Dorf zunächst noch angesteuert werden, in Richtung Fürstenwerder wird voll gesperrt.
Foto: Tobias Lemke In Göhren rücken am Montag die Bagger an, um die Dorfstraße zu erneuern. Aus Richtung Woldegk kann das Dorf zunächst noch angesteuert werden, in Richtung Fürstenwerder wird voll gesperrt.

Autofahrer auf der Landesstraße 341 zwischen Woldegk und Fürstenwerder müssen ab Montag mehr Zeit einplanen. Am 22. August beginnen die Arbeiten zum Ausbau der Ortsdurchfahrt Göhren, heißt es aus dem Straßenbauamt Neustrelitz. Los geht es mit dem ersten Bauabschnitt, der sich vom Ortseingang Göhren aus Fürstenwerder kommend bis zum Abzweig nach Grauenhagen erstreckt. Der Abzweig nach Grauenhagen – die Kreisstraße MST 44 – bleibe während der Arbeiten im ersten Bauabschnitt aus und in Richtung Woldegk ständig befahrbar, erklärt Hans-Joachim Conrad vom Straßenbauamt.

Die Sanierung der Göhrener Ortsdurchfahrt wurde erforderlich, da sonst in den kommenden Jahren der weitere Substanzerhalt von Fahrbahn und Nebenanlagen immer teurer geworden wäre, erklärt der Straßenbau-Fachmann. Letztlich diene die Erneuerung auch der Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit.

Nach sechs Wochen gehts weiter

Eine Umleitung über die Dauer der Bauarbeiten wird über Fürstenwerder, Feldberg, Möllenbeck und Woldegk ausgeschildert sein. Auch der Anliegerverkehr sei für den Zeitraum der Vollsperrung nur stark eingeschränkt möglich, sagt Conrad. Anwohner werden durch entsprechende Infopost im Briefkasten informiert. Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt sollen voraussichtlich sechs Wochen andauern. Danach folgt der zweite Bauabschnitt beginnend am Zollhaus bis zum Ortsausgang Göhren in Richtung Woldegk.

Die Baukosten betragen rund 630 000 Euro und werden von der Stadt Woldegk, dem Zweckverband für Wasserver- und Abwasserentsorgung Strasburg und dem Land getragen.

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