Zum Tag des offenen Denkmals:

Vom Friedhof gibt’s Geschichte(n) zu erzählen

Sind Friedhöfe wirklich unbequeme Orte? Darüber können sich die Besucher zum Tag des offenen Denkmals am 8. September in Neustrelitz selbst ein Bild machen.

Zum Tag des offenen Denkmals an diesem Sonntag öffnen sich auch die Türen von Begräbnissstätten auf dem Neustrelitzer Friedhof. Ab 14 Uhr gibt es Führungen.
Marlies Steffen Zum Tag des offenen Denkmals an diesem Sonntag öffnen sich auch die Türen von Begräbnissstätten auf dem Neustrelitzer Friedhof. Ab 14 Uhr gibt es Führungen.

Er ist ein Ort des Gedenkens und der Trauer. Beim Tag des offenen Denkmals geht es am 8. September auch um seine Geschichte und seine Bauwerke:. Der Friedhof an der Hohenzieritzer Straße in Neustrelitz kann nämlich auf eine lange Geschichte verweisen.

Angelegt wurde er um 1850 auf einer ehemaligen Waldfläche. Bis heute fällt der große Baumbestand auf, zudem beein­drucken die Zeugnisse einer ver­gangenen Friedhofskultur  – die Grabstätten bedeutetender Neustrelitzer. So ist Hofbaumeister Friedrich Wilhelm Buttel (1796–1869) beigesetzt in einem Mausoleum aus gelbem Backstein, wie sie auch für Buttels Bauwerke in Neustrelitz typisch ist. Zum Tag des offenen Denkmals gibt es um 14 Uhr fachkundige Führungen über den Friedhof. Dabei wird auch Gelegenheit sein, einen Blick in die sonst geschlossenen Mausoleen zu werfen.