Weit und breit kein Fußweg :

Vor dem Einkauf sind Hürden zu überwinden

Zu einem Neustrelitzer Supermarkt  gibt es einen einzigen schmalen Weg für Fußgänger. Immerhin stehen dort jetzt keine Kleidercontainer mehr, aber für gehbehinderte Menschen sind die Probleme noch nicht gelöst.

Fußgänger haben sich an der Zierker Straße in Neustrelitz mittlerweile etliche Trampelpfade geschaffen, um zu dem Einkaufsort ihrer Wahl zu gelangen.
Tobias Lemke Fußgänger haben sich an der Zierker Straße in Neustrelitz mittlerweile etliche Trampelpfade geschaffen, um zu dem Einkaufsort ihrer Wahl zu gelangen.

Immerhin: Die beiden Kleidercontainer, die auf dem Netto-Parkplatz an der Zierker Straße in Neustrelitz den Fußweg blockierten, sind jetzt umgesetzt worden. Doch noch immer müssen sich Fußgänger häufig an einem Auto vorbeimogeln. In dem Bereich ist nämlich eine ­Parkfläche ausgewiesen. Und die schmale Zuwegung, die sich an das angrenzende Haus anschließt, ist nicht barrierefrei: Eine Stufe ist zu überwinden.

Margit Kühn, stellvertretende Netto-Geschäftsführerin, weiß um das Problem. Und sie stellt auch eine Lösung in Aussicht. Der ge­pflasterte Weg hin zu dem Lebensmittelmarkt sei schon da. Jetzt fehle noch die Absenkung. Der zuständige Mitarbeiter für Technik sei noch im Urlaub. Nächste Woche werde er sich der Sache aber annehmen.

Dass Fußgänger mehr oder weniger ratlos sind, wie sie denn nun am günstigsten von der Zierker Straße zum Supermarkt kommen, beweisen indessen auch die Trampelfpfade, die sich inzwischen auf dem schmalen Grünstreifen abzeichnen. Etliche Grünpflanzen gaben deshalb schon ihren Geist auf.

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