Zu heiß und kein Regen:

Vorsicht! Jetzt gilt Waldbrandstufe 4

Nachdem am Montag durch das Leitforstamt Mirow noch die Waldbrandwarnstufe 3 ausgerufen wurde, gilt heute bereits die zweithöchste Stufe überhaupt.

Weil es nicht geregnet hat, sind die Wälder knochentrocken. Und die Brandgefahr ist derzeit sehr hoch.
Patrick Pleul/Symbolbild Weil es nicht geregnet hat, sind die Wälder knochentrocken. Und die Brandgefahr ist derzeit sehr hoch.

Wenn der angesagte Regen in den kommenden Tagen nicht so ergiebig ausfällt, dann wird im Leitforstamt Mirow zum Wochenende mit der höchsten Waldbrandwarnstufe gerechnet. Die Prognosewerte sehen zunächst zwar gut aus, dass es soweit nicht kommt, aber es ist nicht auszuschließen, dass der Regen am Ende doch nicht so flächendeckend fällt. Peter Dinse vom Leitforstamt hofft dennoch, dass mit den Niederschlägen Entspannung kommt. Am Dienstag hat Dinse bereits darüber informiert, dass ab sofort in den Wäldern der Region die Warnstufe 4 herrscht. Das ist die zweithöchste Stufe überhaupt, bestätigt er.

Horst Dinse appelliert noch einmal an die einfachen Regeln, die es im Wald einzuhalten gilt. Offene Feuer darf es nicht geben und es sollte darauf geachtet werden, Brände nicht durch Leichtsinn herbeizuführen. Für das Leitforstamt beginnt die Zeit des Rufbereitschaftsdienstes. Die Bundeswehr, das Lagezentrum des Innenministeriums, des Landesamtes für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz, der Bahnbetriebe und sonstiger Versorgungsbetriebe mit Trassennetzen im Wald werden derzeit verstärkt informiert. „Ausnahmeregelungen zum Anlegen von Feuern werden nicht mehr erteilt“, heißt es. Es kann auch zu Sperrungen von Wäldern kommen.

Bereits für Mittwochnachmittag sind für die Region Neustrelitz Schauer vorhergesagt. Bis 19 Uhr wird die Lage täglich beobachtet. Bringen die Niederschläge keine Entspannung, gilt bald vermutlich die Waldbrandwarnstufe 5. Dann erfolgen täglich Abstimmungen mit dem Innenministerium und der Bundeswehr.