Tierheim hat angebaut:

Was Neues für die verwaisten Katzen

Die Zeiten sind vorbei, dass der Tierschutzverein Neustrelitz mit einer provisorischen Unterkunft für die Katzen auskommen musste. Jetzt konnte das  neue Gehege in Betrieb genommen werden.

Diese Kätzchen kamen im Tierheim zur Welt und können es wohl bald verlassen.
Heike Sommer Diese Kätzchen kamen im Tierheim zur Welt und können es wohl bald verlassen.

Diese Sanierung war lange überfällig. Die alte Anlage, die die Vereinsmitglieder provisorisch aus Draht, Holz und Schilf vor elf Jahren zusammengezimmert hatten, um obdachlosen Katzen Unterschlupf bieten zu können, war baufällig. „Die gesamte Außenanlage entsprach kaum noch den Anforderungen. Sie war schlecht zu säubern, im Holz konnten sich Krankheitserreger ansiedeln. Man kam von außen nicht an die einzelnen Gehege heran und musste immer durch die gesamte Anlage“, schildert Gernot Budach die Situation im Neustrelitzer Tierheim. Budach gehört zum Vorstand des Tierschutzvereins.

Als das Land Mittel aus dem Förderprogramm für den Tierschutz bereitstellte, war die Freude im Verein groß. Immerhin wurden 20 000 Euro zugesichert. Landesweit stehen aus diesem Fördermitteltopf 1,5 Millionen Euro für die Jahre 2016/17 zur Verfügung. So viel Geld wie noch nie. Die erste Euphorie verflog angesichts der Tatsache, dass sich kaum Firmen fanden, die den Auftrag annehmen wollten. „Den meisten war die Auftragssumme zu gering oder ihre Auftragsbücher waren bereits voll“, sagt Gernot Budach, der seit 2012 ehrenamtlich im Tierheim tätig ist und nun fest angestellt wurde. Insgesamt beschäftigt der Neustrelitzer Tierschutzverein in seinem Tierheim zwei Mitarbeiter und drei Auszubildende. Das neue Katzenzuhause wurde aus einer Stahlkonstruktion gefertigt. Anders als bisher gibt es nun zwischen den einzelnen Gehegen einen Durchgang. Insgesamt bietet die Anlage Platz für 30 Katzen, pro Gehege können fünf Katzen untergebracht werden. „Trotz Bauarbeiten konnten wir hier immer noch 13 Katzen aufnehmen. Jetzt gibt es schon die ersten Anmeldungen für Neuzugänge“, sagt Gernot Budach.

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