Veränderung:

Wechsel an der Spitze des Neustrelitzer Bahnwerkes

Das Neustrelitzer Bahnwerk Netinera ist erneut ohne Geschäftsführer. Die Leitung wurde jetzt interimsweise übergeben, bis sich ein passender Kandidat für den Posten gefunden hat.

Das Netinera-Werk ist einer der letzten Industriebetriebe in Neustrelitz. Das Bahnwerk leidet unter der deutschlandweit schwierigen wirtschaftlichen Situation der Schwermaschinenindustrie.
Anett Seidel Das Netinera-Werk ist einer der letzten Industriebetriebe in Neustrelitz. Das Bahnwerk leidet unter der deutschlandweit schwierigen wirtschaftlichen Situation der Schwermaschinenindustrie.

Im Neustrelitzer Bahnwerk zieht keine Ruhe ein. Erneut gibt es personelle Veränderungen. „Dr. Andreas Rudolphi übernimmt als Interims-Geschäftsführer die Leitung der Netinera Werke“, heißt es aus dem Unternehmen. Michael Reinhardt, der erst im September die Leitung des Werks übernommen hatte, übergibt den Staffelstab nun an Dr. Andreas Rudolphi. „Dr. Rudolphi ist ein erfahrener Eisenbahner und wird die Netinera-Werke leiten, bis wir einen passenden Kandidaten für die vakante Stelle gefunden haben“, erklärte Thomas Schare vom Konzern. Das Neustrelitzer Bahnwerk hat 2015 mehrmals für Schlagzeilen gesorgt. Es gab Umstrukturierungen in dem Betrieb, die mit Entlassungen und Lohnkürzungen verbunden waren. Landes- und Bundespolitiker verschafften sich ein Bild in dem Neustrelitzer Werk. Schließlich konnte im Mai verkündet werden, dass sich die Auftragslage für 2015 so entwickelt habe, dass weder eine Schließung noch Entlassungen zur Debatte stehen würden. Im September hatte der neue Geschäftsführer die Leitung übernommen.

Das Netinera-Werk ist einer der letzten Industriebetriebe in Neustrelitz. Das Bahnwerk leidet unter der deutschlandweit schwierigen wirtschaftlichen Situation der Schwermaschinenindustrie. 

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