Baumbeschnitt:

Wenn Bäume zu schwach werden, muss die Säge ’ran

Nach den jüngsten Stürmen gilt mancher besorgte Blick dem einen oder anderen wankenden Baum. Ein Spezialist soll die Standfestigkeit von vier Pappeln am Schwarzen Weg prüfen.

Derzeit verarbeiten die Regiehof-Mitarbeiter mehrere Bäume am Klärwerk in Rudow zu Kleinholz.
Tobias Lemke Derzeit verarbeiten die Regiehof-Mitarbeiter mehrere Bäume am Klärwerk in Rudow zu Kleinholz.

Mit Sorgen­falten auf der Stirn beobachtet Joachim Berk den Zustand von vier Pappeln am Schwarzen Weg in Neustrelitz. „Das sind riesig lange Dinger, die schon sehr morsch sind“, berichtet der Neustrelitzer am Lesertelefon des Nordkurier. Gerade wegen der jüngsten Stürme, die am Wochenende übers Land fegten, sei ihm bange gewesen, dass die Pappeln fallen könnten.

Der Landschaftsgärtner vom Liegenschaftsamt hat bereits einen Blick auf die Pappeln geworfen, erklärt Petra Ludewig von der Pressestelle der Stadt Neustrelitz. Bürger, denen auf städtischen Grünflächen morsche Bäume auffallen, könnten sich jederzeit melden. „Falls Gefahren drohen, legt unser Fachmann dann die entsprechenden Maßnahmen fest.“ Der Spezialist sei zudem für Fäll­anträge zuständig. Im speziellen Fall gebe es allerdings keinen akuten Handlungsbedarf.

Die Mitarbeiter des Regiehofs haben allerdings noch alle Hände voll zu tun, die Auswirkungen der jüngsten Stürme und des Dauerregens zu beseitigen. Derzeit müssen mehrere Bäume am Klärwerk in Rudow gefällt werden, weil sie nicht mehr standfest geneug seien. Auch die Aufräumarbeiten an einer umgestürzten Pappel bei Wiesenthal sind noch nicht abgeschlossen. Hier müsse der Abtransport durch eine Firma erfolgen, die die Kapazitäten hat, den Stamm von der Stelle zu wuppen.

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