Es grünt so grün :

Winter lässt die Blüten sprießen

In der Strelitzer Region sind trotz der Jahreszeit angenehme Temperaturen. Das wirkt sich auch auf die Pflanzen aus und sorgt für farbenprächtige Lichtblicke.

Gärtnerin Ulrike Gürtler weist auf die kräftigen Blüten eines Schneeballs an der ehemaligen Gutsscheune in Peckatel hin.
Ute Köpke Gärtnerin Ulrike Gürtler weist auf die kräftigen Blüten eines Schneeballs an der ehemaligen Gutsscheune in Peckatel hin.

Die typische Tristheit im Winter wird vielerorts durch blühende Pflanzen aufgebrochen. Zahlreiche sogenannte Winterblüher zeigen ihre Pracht in diesem Jahr besonders auffallend. „Frostige Temperaturen lassen jetzt noch auf sich warten und damit werden die empfindlichen Blüten nicht gestört“, erklärt Ulrike Gürtler. Die Gärtnerin betreibt in Peckatel die Staudenschmiede.

Eine Staude mit verschiedenen winterblühenden Arten sei zum Beispiel die Christrose. Nicht zu übersehen sei die aktuelle Fülle bei den Christrosen als eine Gattung mit verschiedenen winterblühenden Staudenarten. Nennenswert bei den Sträuchern sei der Winterjasmin. Außerdem würden jetzt auch zwei Arten des Schneeballs ihre Blütenpracht zeigen. Hinter den interessanten Namen der Gattung „Jelängerjelieber“ verbergen sich verschiedene Arten von Sträuchern und Kletterpflanzen. Darunter sei auch ein Strauch, der bei länger anhaltenden Temperaturen von gut zehn Grad anfange, stark zu duften.

Trotz der Witterung würden jedoch die Vorfrühlingssträucher noch nicht blühen. „Das kann dann aber im Februar soweit sein“, prognostiziert Ulrike Gürtler. Bisher kaum zu finden seien Schneeglöckchen und Krokusse. Für ihr Austreiben müssten Minustemperaturen vorherrschen und auch länger anhalten. „Die Kälte ist notwendig, damit sich der Spross aus der Zwiebel heraus bewegt“, erklärt Ulrike Gürtler. Werde es dann entsprechend mild, würden die Blüten hervorbrechen.