Straßenbauamt plant Veränderungen an der B 198:

Wird Zirtow eine Zufahrt abgezwackt?

Die Planer schauen sich derzeit diffizile Abzweige auf Bundesstraßen an. Auch die beiden Zirtower Einfahrten gehören dazu. Eine könnte verschwinden, die andere dafür sicherer werden. 

Nach Zirtow führt über kurz oder lang womöglich nur noch eine der bislang zwei Zufahrten.
             
Tobias Lemke Nach Zirtow führt über kurz oder lang womöglich nur noch eine der bislang zwei Zufahrten.  

Es gibt einen klaren Favoriten, wenn im Straßenbauamt Neustrelitz derzeit überlegt wird, welche der beiden Zirtower Zufahrten an der Bundesstraße 198 eine Zukunft hat. Sinnvoll sei ein Ausbau des ersten Abzweigs aus Richtung Neustrelitz kommend, sagt Andreas Herold, Dezernent im Straßenbauamt Neustrelitz. Dafür würde die zweite Einfahrt wenige hundert Meter weiter an der Bundesstraße 198 dicht gemacht. Die ungünstige Lage in einer Kurve ist ohnehin prekär. 

Im Straßenbauamt Neustrelitz wird derzeit ein prüfender Blick auf heikle Abzweige auf den Bundesstraßen der Region geworfen. Zirtow stehe dabei ziemlich weit oben auf der Prioritätenliste. Bisher seien alle Vorhaben jedoch im Status der Vorplanung, erklärt Herold: Frühestens 2015 würden die Bagger anrücken.

„Es geht uns dabei auch nicht darum, eine Straße einfach zuzumachen“, sagt der Fachmann. Vielmehr solle eine sichere Zufahrt ins Dorf entstehen. Das heißt, dass es künftig zum Beispiel eine Linksabbiegespur nach Zirtow geben könnte.

Neben dem Sicherheitsaspekt spiele zudem der flüssige Verkehr auf den Bundesstraßen eine Rolle. So sind die Planer auch bestrebt, dass es nicht zu viele Tempo-70-Zonen gebe. „Diese Entscheidung liegt dann allerdings in den Händen der Verkehrsbehörde beim Landkreis“, erklärt Herold.