Nur Anfangsverdacht:

Woldegker Brand: Es wird noch weiter ermittelt

Obwohl es zwei Verdächtige gibt, die für den Brand in einem Woldegker Keller verantwortlich sein sollen, sind die Untersuchungen nicht abgeschlossen. Das hat die Staatsanwaltschaft am Montag noch einmal betont.

Vor einer Woche hatte es im Keller eines Woldegker Mehrfamilienhauses gebrannt.
Caroline Wenndorff Vor einer Woche hatte es im Keller eines Woldegker Mehrfamilienhauses gebrannt.

Ob es ein dummer Jungenstreich war, der am Ende ausgeufert ist? Diese Frage kann noch niemand beantworten. Fest steht, dass die beiden Jugendlichen, die verdächtigt werden, in einem Keller eines Woldegker Wohnhauses ein Feuer gelegt zu haben, gerade einmal 14 und 16 Jahre alt sind. „Wir haben eine 14- Jährige und einen 16-Jährigen, gegen die ermittelt wird“, bestätigt die Staatsanwaltschaft in Neubrandenburg am Montag. Gleichzeitig wird deutlich gemacht, dass es gegen die beiden Jugendlichen lediglich einen Anfangsverdacht gebe. Nach wie vor gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen seien nicht abgeschlossen, sondern dauern weiterhin an. Sollte sich allerdings der Tatverdacht bestätigen, dann müssten sich der Junge und das Mädchen nach dem Jugendgerichtsgesetz für ihre Tat verantworten. Ab 14 ist man strafmündig.

In Woldegk hatte ein Feuer in einem Wohnblock im Stadtzentrum in der vergangenen Woche für Aufsehen gesorgt und sogar den Staatsschutz auf den Plan gerufen. In dem Keller des Mehrfamilienhauses in der Ernst-Thälmann-Straße war an zwei Stellen Feuer gelegt worden. In dem Haus wohnen auch Flüchtlingen. 38 Bewohner mussten fluchtartig das Haus verlassen. Der Rauch breitete sich über mehrere Etagen aus. Fluchtwege waren nicht mehr nutzbar, sodass einige Einwohner sogar von der Feuerwehr mit der Drehleiter gerettet werden mussten. Zwei Menschen wurden leicht verletzt.

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