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Woldegker Hofladen die Krone aufgesetzt

VonDana SkierkeDie Bauarbeiten an der Integrativen Schauwerkstatt in der Windmühlenstadt schreiten zügig voran, so dass gefeiert werden ...

Heiko Stier greift zum Hammer. Bei der GWW in Woldegk wurde jetzt Richtfest gefeiert. Noch in diesem Jahr wird ein Hofladen eröffnet. [KT_CREDIT] FOTO: Dana Skierke

VonDana Skierke

Die Bauarbeiten an der Integrativen Schauwerkstatt in der Windmühlenstadt schreiten zügig voran, so dass gefeiert werden konnte.

Woldegk.Großer Bahnhof bei den Gemeinnützigen Werk- und Wohnstätten (GWW) in Woldegk. Dort ist man voll im Zeitplan, was den Bau der Integrativen Schauwerkstatt mit Hofladen betrifft. Und so lud die GWW jetzt zum Richtfest. 100 Quadratmeter groß ist die Fläche, die noch in diesem Jahr Hofladen, Sitzplätze und Imbissangebot beherbergen wird (der Nordkurier berichtete). Und doch war der Rohbau schnell gefüllt, als GWW-Geschäftsführer Martin Kühl um das Einnehmen der Sitzplätze bat. Über 90Menschen arbeiten als Betreuer und Beschäftigte bei der GWW in Woldegk. Hinzu kamen zahlreiche Gäste, wie Vertreter der Stadt sowie am Bau beteiligte Firmen.
Der Neubau sowie die Sanierungsarbeiten an einem Bestandsgebäude seien wichtig für die Woldegker Betriebsstätte, verdeutlichte Martin Kühl. Es soll den Standort besonders machen, Arbeitsplätze sichern und Arbeitsbedingungen verbessern. Zum symbolischen Einschlagen des Nagels wurde der Abteilungsleiter der Woldegker GWW auf das Dach gebeten. Kein Problem für Heiko Stier, den Zimmermannsnagel schnell zu versenken. Nach Fertigstellung des Rohbaus werden sich nun weiterhin regionale Firmen um den Innenausbau und darüber hinaus gehende Arbeiten kümmern. Nicht nur Erzeugnisse der GWW wird man im Hofladen erwerben können. Längst haben die Woldegker andere Kleinerzeuger für die Idee begeistern können, darunter auch regional angesiedelte. Martin Kühl sprach von einem barrierefreien Ort der Begegnung. Jeder darf und soll sehen, was in Woldegk geleistet wird.
Die GWW-Beschäftigten kommen unter anderem in den Arbeitsbereichen Töpferei und Kreativ zum Einsatz. Ob nun ein Präsentkorb, gefüllt mit Fleisch- und Wursterzeugnissen des Woldegker GWW-Standortes, oder dekorative Töpfersachen – solche Dinge entstehen in der Mühlenstadt. Laut Planung sollen die Bauarbeiten Ende September beendet sein. Das Projekt wird durch das Förderprogramm „LEADERalternativ“ unterstützt. Weiterhin kommen Eigenmittel der Woldegker GWW zum Einsatz.

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d.skierke@nordkurier.de