Bauarbeiten beginnen:

Woldegks Trauerhalle wird saniert

Feierlich ist an dieser Halle nichts mehr gewesen. Die Umstände für eine angemessene Bestattung erfüllt das Woldegkerr Haus schon lange nicht mehr. Jetzt ist es zu. Bis Anfang November wird dort gebaut.

Die Woldegker Trauerhalle ist bis Ende des Jahres aufgrund von Bauarbeiten nicht zu nutzen.
Tobias Lemke Die Woldegker Trauerhalle ist bis Ende des Jahres aufgrund von Bauarbeiten nicht zu nutzen.

Der Zustand der Woldegker Trauerhalle wird seit vielen Jahren bemängelt. "Jahrelang wurde über den Bauzustand diskutiert und wir haben uns um Fördermittel bemüht", machte während der jüngsten Einwohnerversammlung Woldegks Bürgermeister Ernst-Jürgen Lode deutlich. Jetzt konnte er gute Nachrichten vermelden: Es wird gebaut.

Die Halle war während der vergangenen Jahre abgesackt. Jetzt muss das Fundament saniert werden. Unter dem Putz haben sich außerdem Risse im Mauerwerk gebildet. "Es ist erschreckend, was sich darunter bewegt hat", fasst das Stadtoberhaupt nach den ersten Arbeiten zusammen, was da ans Tageslicht kam. Derzeit haben die Entkernungsarbeiten begonnen und das Fundament ist bereits "unterstützt worden". Ziel der Woldegker ist es, die Kapazitäten in der Feierhalle zu erhöhen. In dem Gebäude aus dem Jahr 1954 soll ein neuer Toilettenraum entstehen und der Innenraum wird in beide Querhäuser hinein vergrößert. Sitzbänke werden mit Heizungen ausgestattet und die Beschallung wird verbessert. Derzeit ist die Halle deshalb nicht mehr für Bestattungen zu nutzen. Laufen die Arbeiten wie geplant, dann soll die Sanierung der Trauerhalle Anfang November abgeschlossen sein.

Woldegker Trauergesellschaften können dann nach dem Umbau über 124 Sitzplätze statt über bisher 88 Plätze verfügen. Rund 350 000 Euro sind für die Sanierungs- und Umbauarbeiten veranschlagt worden.

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