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Zehn Dörfer in der Seenlandschaft bekommen schnelles Internet

Mehr als zehn Kilometer Glasfaserkabel kommen im Bereich Triepkendorf in die Erde.

Ein Telekom-Techniker installiert neue Anlagen für das schnelle Internet in einem Kabelverzweiger in Koldenhof.
Klaus-Jürgen Fischer Ein Telekom-Techniker installiert neue Anlagen für das schnelle Internet in einem Kabelverzweiger in Koldenhof.

Entgegen dem Trend in der Mecklenburgischen Seenplatte macht die Feldberger Seenlandschaft bis zum Jahresende einen großen Schritt zum schnellen Internet. Die Telekom verlegt Glasfaserkabel und ersetzt alte Technik im Vorwahlbereich Triepkendorf durch neue. In fünf Ortsteilen der Feldberger Seenlandschaft sind in diesen Tagen Telekom-Techniker an den großen Schaltschränken zu Gange. Sie bauen alte Technik aus, für die es keine Ersatzteile mehr gibt. Gleichzeitig wird „modernste Glasfasertechnologie“ eingebaut, sagt Telekom-Sprecher Georg von Wagner. Es werden über zehn Kilometer Glasfaser-Kabel verlegt und fünf Kabelverzweiger vor Ort modernisiert. Dadurch werde es in den Ortsteilen Gnewitz, Gräpkenteich, Hasselförde, Hochfeld, Koldenhof, Krüseliner Mühle, Labee, Mechow, Triepkendorf und Waldsee voraussichtlich bis Jahresende zu einem deutlichen Anstieg der maximal zur Verfügung stehenden Bandbreiten auf bis zu 50 Megabit pro Sekunde kommen.

Feldbergs Breitband­beauftragter und Vizebürgermeister Reiner Stöhring wertet das als großen Schritt auf dem Weg zum schnellen Internet in der gesamten Gemeinde. „Ich hoffe, dass auch die Ortsteile, die jetzt noch nicht in den Genuss der neuen Technik kommen, bald an der Reihe sind.“