Neues Kaufangebot:

Investor will 30 Millionen Euro ins Untere Schloss in Mirow stecken

Für die Immobilie im Mirower Stadtzentrum gibt es einen neuen Kaufinteressenten. Ein Unternehmen aus Baden-Württemberg hat dort große Pläne.

Das Untere Schloss steht seit Jahren leer und zum Verkauf. 
Tobias Lemke/Archiv Das Untere Schloss steht seit Jahren leer und zum Verkauf. 

Die IPEG - Immobilien und Projekt-Entwicklung GmbH aus Höchenschwand in Baden-Württemberg hat im nichtöffentlichen Teil der jüngsten Stadtvertretersitzung in Mirow ihre Ideen vorgestellt. Das Unternehmen will das Hauptgebäude als Medical-Center für alternative Heilmethoden nutzen. Im Rotdorngebäude möchte das Unternehmen Personalwohnungen einrichten. Das alte Schulhaus soll ein Alten- und Pflegeheim werden.

Außerdem ist vorgesehen, die Straßenmauer wieder zu errichten, die Bebauung zu sanieren und darin ein kleines Restaurant, einen Laden und einen Bastelraum für Senioren einzurichten. Zusätzlich schwebt der IPEG vor, auf dem Gelände drei Häuser zu bauen und diese für betreutes Wohnen und Mietwohnungen für junge Familien zu nutzen. Die IPEG möchte rund 25 bis 30 Millionen Euro investieren.

Die Stadtvertreter entschieden sich laut Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP) mit 13 Stimmen, einer Gegenstimme und einer Enthaltung dafür, dem Interessenten drei Monate Zeit zu geben, um eine Feinplanung zu erstellen. In dieser Zeit werde die Stadt das Objekt nicht verkaufen.